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[RPG]Board Forgotten Realms: Meister der Abenteuer MdA - Diskussion/Reviews/Ideen


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Autor Druckansicht   Thema: wie gehts weiter? NWN (1 + 2) Alternativen?
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Rabe

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erstellt am 19.02.2017 um 21:35 Uhr       Zitatantwort        #1933855

Hallo ihr Lieben,

Weil das Ende der Kampagne ja schon eine Weile lang absehbar war, habe ich mich etwas umgeschaut. Ihr wahrscheinlich auch - und ich wollte diesen Thread nutzen, um ein paar Ideen zu sammeln, mit was man weiter machen könnte.

Habt ihr vielleicht was taugliches gefunden? Habt ihr überhaupt Lust, was neues anzufangen?

--
"It's not worth doing something unless you were doing something that someone, somewere, would much rather you weren't doing." - Pratchett

Masqurin

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Pessimist™

erstellt am 20.02.2017 um 00:14 Uhr       Zitatantwort        #1933858

Als echtes Spiel wie Neverwinter Nights gibt es schlichtweg keine Alternative. Alles was auch nur entfernt nach Werkzeugset + Dungeon Master Controlled aussah wurde angeschaut und für untauglich befunden. Ironischerweise wäre vermutlich das MMO Neverwinter noch am ehesten zu gebrauchen - das zeigt wie traurig die ganze Sache ist. (Das hat so ein Custom Bau system... aber Ebberon stinkt eh also ist es nichts für mich!)


Bleibt also nur... Fantasy Grounds was recht teuer ist, Roll20 was umsonst ist und Tabletop Simulator was vermutlich an passenden assets scheitert (dann wäre 2D wie die vorherigen Vorschläge vermutlich besser). Zumal, soweit ich erfuhr ist Tabletop Simulator an Server gebunden, wenn die ausfallen sind auch alle spiele fürs erste vorbei (hab ich mal beim Stream miterlebt).


Was es noch gäbe und ein komplett anderes Setting mit sich brächte wäre vermutlich SpaceStation 13. Loge mag dazu mehr sagen können, ich weiß nur das es die schlimmste Steuerung hat die man sich vorstellen kann!



Was die Lust betrifft bin ich etwas zwiegespalten. Ich mag nicht so gerne neues anfangen ohne das es auf vorheriges aufbaut, möglicherweise sogar deren Charaktere beinhaltet. Bin mir aber bewusst das es nach dieser Kampagne wohl sowas nicht mehr geben wird. Aber besser erst einmal schauen wie groß die Depression hinterher ausfällt.
Moderator
Aszathoth

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erstellt am 20.02.2017 um 13:07 Uhr       Zitatantwort        #1933862

Kein NWN mehr. Schnauze voll davon. MMOs sind auch scheiße.
Ansonsten bin ich in der Theorie für alles offen. Als Plattform wäre eine Kombination aus Roll20, Discord und einer beliebigen Tabletop Simulation sicher am besten.

--
Despair

Rabe

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erstellt am 20.02.2017 um 18:24 Uhr       Zitatantwort        #1933875

Der [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren] ist großartig!
Ich habe damit auch schon via Discord + Tabletop Simulator gespielt. Beliebiges PnP System.

Meine Star Wars Kampagne war so angedacht. Mir gingen nur unterwegs die Spieler verlustig. ^^

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Rabe

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erstellt am 21.02.2017 um 13:44 Uhr       Zitatantwort        #1933889

vielleicht ist das hier auch einen Blick wert:
[Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren]

Erinnert mich an das alte UO, wo man auch ewig viel auf eigenen Servern machen konnte. Und relativ unkompliziert im Vergleich zu NWN.

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Masqurin

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Gilde/Clan:
Pessimist™

erstellt am 22.02.2017 um 09:49 Uhr       Zitatantwort        #1933899

Eine Sache blick ich nicht ganz bei Shards Online. Ist man unabhängig oder läuft jeglicher eigener Inhalt (Shard) über deren Server=
Rabe

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erstellt am 22.02.2017 um 10:51 Uhr       Zitatantwort        #1933901

WIe genau das laufen wird, weiß ich na klar nicht. [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren]:
Cluster gods [damit meinen sie sowas wie admins und SL für den jeweiligen Cluster] are in control of the entire cluster. In addition to having god powers on every single ‘shard’ in the cluster, they can control the cluster from the web interface.
- Make the cluster public (listed on server select) or private (players need address)
- Control what ‘shards’ connect to the cluster
- Give god access to player accounts
- Grant or deny access to the cluster for specific accounts
- Set the cluster rule-set and tweak rule-set settings

Daraus entnehme ich, dass wir auf jeden Fall einen eigenen Bereich (=cluster) haben können, in dem wir schalten und walten können wie wir wollen.

Ich nehme auch mal an, dass sie nicht einfach beliebig Hardware für jeden Nappel zur Verfügung stellen, der seine eigene Welt basteln will - wahrscheinlich muss man selber hosten und verbindet sich dann mit dem ganzen System irgendwie.

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Ithrinael

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erstellt am 22.02.2017 um 13:20 Uhr       Zitatantwort        #1933903

Da ich das grad gesehen habe und selbst bei Shards unterwegs bin, will ich das einmal erklären, soweit ich kann und es noch hoffentlich richtig weis ^^

Ein Cluster meint grundlegend einfach einen Server, der aus einem Verbund verschiedener Karten besteht. Die einzelnen Karten/Regionen werden auch "Shards" genannt. Die Bezeichnung kommt noch daher, da sie anfangs von einer "zersplitterten" Welt in vielen "Scherben" sprachen, verknüpfte Scherben sind wie in der Musik ein Cluster

Zentrales Stück ist die "Cluster-Software", was im Grunde eine von Citadel Studios gehostete .. Verwaltungssoftware ist. Hier werden Charaktere und die Verbindungen zu den Karten gespeichert sowie das "Regelset" für den Server festgelegt. Sie sorgt sozusagen für die richtige Verkabelung und dafür, dass die Charaktere beim Kartenwechsel immer aktuell sind.

Karten werden von den Moddern selber gehostet. Dabei ist es jedoch möglich, dass man verschiedene Karten an verschiedenen Standorten liegen hat und nicht wie bei NWN2 damit kämpfen muss, dass irgendwann der Arbeitsspeicher überläuft und Karten entfernen muss. Bspw haben wir auf dem offiziellen Shards of Aria eine Celador-Karte, die in den US liegt und eine, die in Europa liegt, zwischen denen man einfach per Portal wechseln kann. Wenn ich mich recht entsinne, hatten wir auch während eines Tests eine Dungeonkarte noch auf einem Heimrechner liegen, da bis zum letzten Drücker an der gearbeitet wurde.

Momentan können nur Pre-Alpha-Admins modden, wobei sich dieses momentan auf Coden beschränkt. Ab Steam (paar Monate, Frühling als Releasezeitraum vorgesehen) wird jeder Zugriff auf die Moddingtools erhalten. Ab der Beta (Sommer, wobei ich eher Herbst schätze) wird es "Custom Assets" geben, das heißt eigene Karten, Monster, komplett neue Dinge,...

[Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren]

Was Moddingbeispiele betrifft, so hat CS ein UO-Regelset geöffnet, welches UO vor 1999 darstellt, andere Server haben auch schon Klassensysteme geschrieben. Standardmäßig ist Shards Online "Learning by doing", wie es beispielsweise in TES bekannt ist.

Gecoded wird in LUA, man kann jedoch auch C oder andere Programmiersprachen einbinden, wenn diese den Job besser erledigen als LUA (was ich gehört habe).
Damit kann man das Kampfsystem, Magiesystem und viel mehr umschreiben, wenn man will.



Bei Fragen: Rabe hat mich ja in Skype, einfach anstubsen ^^ Ansonsten empfehle ich auch die letzten Roundtables anzusehen.

Monetarisierung: Keine Abogebühren, stattdessen wird es kostenpflichtige Addons und gegebenenfalls eine kleine Gebühr für die Clustersoftware geben (dazu wurde aber nicht viel gesagt und ist sehr unbestimmt).

Code-Komplexizität: Ich habe mal ein paar Codeschnipsel, die ein Dev auf Anfrage im offiziellen Forum zeigte, kopiert:

ServerSettings = {
BasePlayerHealth = 200,
MaxSkillValue = 100,
TotalSkillCap = 800,
}

WeaponTable = {
Dagger = {
MinDamage = 5,
MaxDamage = 7,
AttackSpeed = 2,
Type = "Piercing",
},
Glaive = {
MinDamage = 17,
MaxDamage = 21,
AttackSpeed = 4,
Type = "Slashing",

},
}

Edit: Fast vergessen. Die neue Kartengröße ist mit der 25x-Fläche etwa 10 (Meilen)² groß, berechnet anhand eines Overlays der neuen Karte über Washington DC. Was etwa 2/3 Skyrim entspricht.

Edit2: shardsonline.info ist eine deutsche Fanseite mit weiteren Infos
Operator
C-Real

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Gilde/Clan:
MdA - Der Boss / RPGuides.de (RIP)

erstellt am 22.02.2017 um 21:59 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1933922

Also ich hätte schon Bock nochmal was zu machen. Bei einer Spielleitung aus meiner Hand hätte ich so drei grobe Ideen. Gemeinsamkeiten dieser: Eigene Settings, eher bisschen optimistischer, SCs als "Unternehmer" und Erkunder der Welt, kein Storykorsett, low magic, und vor allem mit dem, was wir [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren] diskutiert hatten, d.h. SCs als Unternehmer usw.

Für mich ist das entscheidend - die Plattform nicht so sehr. Und ginge es wieder eher nach mir, würde ich auf Würfeleien soweit wie möglich verzichten. Stattdessen Rollenspiel (als Spielen einer Rolle) und Einfallsreichtum. Ein Chatprogramm reichte mir daher völlig aus.
NWN1 ginge auch weiterhin. Jeder sagt zwar, er oder sie sei davon genervt, aber ich frage mich, ob so so rein textbasierte oder eher textbasierte (wie z.B. Fantasy Grounds) wirklich gewünscht wären. Es wäre ja doch nochmal anders ohne so eine Hauptfigur, die man mit Clicks herumschicken kann.

Shards als Alternative? Weiß nicht. Wirkt irgendwie bisschen hölzern, immer noch. Ohne die Anmerkungen von Ithriael hätte man das mit dem Karten-bauen auch erst einmal recherchieren müssen (und wenn die Homepage als große Features mit "Player Housing" anfängt, werde ich schon mal extrem skeptisch).
Die Alternativplattform müsste halt gut sein bei oder überhaupt verfügen von:
- Gameplay
- Regelwerk
- Multiplayer
- Moddingtools
- Spielleiter-Client

Bei vielen Spielen, die wir uns immer mal so angeguckt hatten, war des Öftern nicht alles davon gegeben.

--
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. - Oscar Wilde

Masqurin

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Pessimist™

erstellt am 23.02.2017 um 09:41 Uhr       Zitatantwort        #1933928

C-Real schrieb am 22.02.2017 um 21:59 Uhr:

NWN1 ginge auch weiterhin. Jeder sagt zwar, er oder sie sei davon genervt, aber ich frage mich, ob so so rein textbasierte oder eher textbasierte (wie z.B. Fantasy Grounds) wirklich gewünscht wären. Es wäre ja doch nochmal anders ohne so eine Hauptfigur, die man mit Clicks herumschicken kann.


Kam vielleicht falsch rüber aber ich hab persönlich gar nichts gegen Neverwinter Nights auch in Zukunft. Man müsste nur vielleicht einmal das ganze System aufräumen, je nachdem was man letztlich machen will (Kampagne).
Moderator
Aszathoth

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erstellt am 23.02.2017 um 10:02 Uhr       Zitatantwort        #1933930

Nö, bei NWN bin ich raus, Punkt.
Shards Online sieht halbwegs interessant aus, führt aber letztlich zum selben Problem: Riesiger Aufwand um etwas technisch darzustellen was dann eh nur halbgar und vertrackt ist. Vllt. irgendwann mal wenn's komplett fertig ist, aber im Moment sieht das nach viel zu viel Aufwand für viel zu wenig Freiheiten aus. Trotzdem danke für die Zusammenfassung, Ithrinael.

--
Despair

Elirena

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erstellt am 23.02.2017 um 14:08 Uhr       Zitatantwort        #1933932

Auf so eine Kampagne wie von C-Real beschrieben hätte ich auch Bock. Fokus-RP, wenig Regelfuchserei

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My way of joking is to tell the truth. That’s the funniest joke in the world. ~ Muhammad Ali

Garalor

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erstellt am 23.02.2017 um 15:46 Uhr   Homepage besuchen    Zitatantwort        #1933936

Wenn das Setting Euch egal ist, lohnt es sich vielleicht für Euch, wenn Ihr Euch einmal [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren] etwas genauer anguckt.
Bis jetzt finde ich es einfach nur genial gemacht
Sollte auch low Magic sein, so wie ich es bis jetzt mitbekommen hab - ist allerdings auch erst die Alpha.


Soweit ich weiß können auch Privatpersonen Server hosten, allerdings habe ich keine Ahnung inwieweit der Admin auf das IG-Spielgeschehen eingreifen kann (aber hätte ich da im Zweifel schon die ein oder andere Idee).

Jedenfalls sollte es sich für PW's genauso wie für kleinere Spielgruppen eignen die unter sich einfach nur etwas schön RPen wollen.

--
Man verlange bitte nie von mir, die Wahrheit und gleichzeitig auch immer was schönes hören zu wollen - NIE !

Jeder Mensch ist nützlich,... - und sei es nur als negatives Beispiel!

Couatl24

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erstellt am 24.02.2017 um 09:30 Uhr       Zitatantwort        #1933961

Ich halte PnP per Voicechat und mit Unterstützungssoftware wie den Tabletop-Sim immernoch für die beste Variante. Aber ich bin natürlich gerade auch biased, weil mein Rechner im Arsch ist und ich höchstens eben Discord benutzen kann. Bei Rabes Star Wars Dingenskirchen wäre ich eh dabei, aber das weiß Rabe auch.

--
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Rabe

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erstellt am 11.03.2017 um 00:50 Uhr       Zitatantwort        #1934439

Für mich braucht es auch nicht zwingend eine Spieleplattform.

Ich habe mit dem Tabletop-Simulator gute Erfahrungen gemacht, um so ein paar Dinge hinzukriegen wie würfeln, mal kurz einen Raumgrundriss o.ä. skizzieren und sonstwie ein wenig Übersicht schaffen.

Mit Voicechat dazu habe ich gute Erfahrungen gemacht. Das kommt (fast) an Tischrollenspiel ran, was die Interaktion angeht, und bringt dafür ein paar multimediale Möglichkeiten mit, die man zwar am Tisch auch einbinden kann, aber nicht ganz so schön integriert bekommt.

Auf was rein Textbasiertes könnte ich mich einlassen, aber kann mir nicht vorstellen, dass mich das wirklich kriegt. Ich vermute, da würde ich irgendwann die Geduld verlieren und eher direkt ein Forenrollenspiel vorziehen anstelle eines Textchats.

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Operator
C-Real

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MdA - Der Boss / RPGuides.de (RIP)

erstellt am 11.03.2017 um 21:21 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1934469

Voicechat und PnP ähnlich wäre jetzt aber schon etwas anderes als das, was wir bisher gemacht hatten. Gerade auf so einen PnP-Ersatz hätte ich für meinen Teil wiederum keine Lust. PnP ist nicht der heilige Gral des Rollenspiels. Vielleicht lag es an den (eher wenigen) Runden, die ich mitgemacht habe. Aber so mit Rollenspiel (nicht: Würfel schmeißen, Chips fressen und mit vollem Mund sagen, dass man die Falle da drüben entschärft) hatte das nicht so viel zu tun. Da finde ich die Distanz, die Texte erzeugen, an und für sich besser.

Wenn man ein reines Textspiel macht oder so, dann böte es sich ja ohnehin an auch inhaltlich progressiver vorzugehen und eben nicht dort jetzt die typische Abenteuergruppe zu spielen.
Attraktiv finde ich da immer noch die Idee eines politisch angehauchten Strategiespiels. Das könnte Die Gilde (wer kennt's noch? ) like sein und sich um Sippen in einer Stadt drehen, in der die Spieler jeweils ihre Familien voranbringen wollen. Oder Dörfer/Grafschaften/Staaten, die miteinander interagieren. Oder Vertreter in einem Parlament. Die Spieler könnten mehrere SCs parallel spielen, Haupt- und Neben-SCs bestimmen. Der SL hätte die Aufgabe das sinnig zusammenzuhalten und die Spieler dabei zu unterstützen wie sie ihr Verhältnis miteinander umsetzen. Am interessanten stelle ich mir dabei sogar gar keine kriegerischen Auseinandersetzungen vor, sondern so das obige Parlamentsbeispiel, wo die Spieler mit ihren verschiedenen SCs bzw. SC-Stäben um die sinnigste Lösung ringen.

Generell ließen sich rein textbasierte Spiele sicherlich auch mit festen Sessions und Foren-Rollenspiel dazwischen regeln.

@Garalor:
Conan Exiles wurde ja zur Genüge im anderen Thread hier auf dem RPG Board zerrissen - MMORPG ohne Zukunft.

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Moderator
Aszathoth

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erstellt am 12.03.2017 um 10:23 Uhr       Zitatantwort        #1934475

Sehe ich genauso und würde auch dasselbe präferieren. Action und Abenteuer hat sich ausgelutscht, für ein obiges Szenario wäre ich definitiv zu begeistern, egal in welchem Setting.

--
Despair

Rabe

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erstellt am 15.03.2017 um 10:00 Uhr       Zitatantwort        #1934549

Also was mich an den letzten Argumentationen irritiert hat, ist dies: Beim Tischrollenspiel, genau wie beim Live, textbasierten Systemen, InGame-Hybriden, Forenrollenspielen und x anderen Varianten kommt es natürlich immer auf die Runde, die Mitspieler, einen selbst und die Zielsetzung an.

Was c-real beschreibt mit der Chiptstüte und dem Dungeoncrawling ist sicher eine Variante beim Tischrollenspiel. Habe ich auch gemacht, erinnert mich aber meist eher an Coop-Brettspiele und einen lustigen Abend ohne Rollenspiel-Anspruch.
Natürlich gibt es beim Tischrollenspiel auch andere Runden. Ich habe unglaublich intensive und sehr herausfordernde Spielsessions auf die Weise erlebt.

Vielleicht im Vergleich: Unsere NWN-basierte RP-Kampagne, die wir jüngst abgeschlossen haben ist echt nicht im selben Topf wie NWN-RP-Varianten, bei denen die Leute 90% der Zeit mit Cybersex verbringen und die restlichen 10% mit daily-soap-Rollenspiel. Von außen betrachtet würden Leute uns aber womöglich in genau denselben Topf werfen und aburteilen.

Es ist jedoch nicht dasselbe und die Tatsache, dass es viele Ausprägungen gibt, die mir nicht gefallen, bedeutet nicht, dass ich nicht alle möglichen Varianten ausprobieren und meinen Horizont mit dem Hobby erweitern kann.
Ich wurde bei ebem diesem Horizont-Erweitern immer wieder positiv überrascht, herausgefordert und letztlich spielerisch besser.

Dies alles aber nicht, um euch zwangsläufig umzustimmen sondern nur um die doch eher abwertend klingenden Argumente ein wenig aufzumuntern. Vielleicht hat ja doch irgendwann mal wer Lust, sich auszuprobieren. Ich finde, das ist einer der großen Vorteile bei dem Hobby: man ist nie fertig und hat nie alles gesehen.


Bei einer Planspiel-Runde wie oben vorgeschlagen wäre ich versuchsweise auch gern mit dabei. Ich habe solche Varianten schon oft gespielt, meist aber eingebettet in einen Rahmen wie zum Beispiel eine LARP-Kampagne, bei der zwischen den Cons weiter Spiel betrieben wurde, oder Tischrollenspiel-Kampagnen, bei denen mehrere Gruppen so interagiert haben und sich dann zwischen den "normalen" Spielterminen auch einzelne Spieler mal getroffen und etwas ausgespielt haben. So wurde die Rahmenhandlung von den Spielern abgesteckt und ergab jeweils eine sehr dynamische Spielwelt.

Ich vermute, dass so etwas rein online sogar besser klappen kann, weil es mit viel weniger Organisationsballast auskommt und eventuell flüssiger laufen kann.

Gibt es Ideen für ein Setting? C-Real, würdest du sowas leiten wollen?



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Moderator
Aszathoth

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erstellt am 15.03.2017 um 11:48 Uhr       Zitatantwort        #1934551

Man braucht eben die richtigen Leute für sowas, Rabe, und die sind nicht zwangsläufig vorhanden. Wie ich dir schon geschrieben hatte: Ich glaube gerne dass das alles sehr gut klappen kann, aber eben nur unter optimalen Umständen, die man sich im Zweifelsfall auch erst einmal sehr aufwendig herbei führen muss.

"Planspiel" finde ich gut da zeitlich flexibel für mehrere Leute und es ist auch denke ich die einzige Methode um größere Konglomerate an Personen wirklich spielen zu können.
Leiten will ich nicht, bin aber gerne für Weltbau oder Setting-Wahl verfügbar. Politisches wäre toll, ansonsten kann ich mich wohl mit allem anfreunden.

--
Despair

Rabe

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erstellt am 16.03.2017 um 19:02 Uhr       Zitatantwort        #1934615

job.

Hm. "Planspiel" ist glaube ich die falsche Vokabel. Ich hatte die verwendet, weil wir die immer so benutzt hatten wie oben beschrieben. Aber anscheinend hat der Rest der Welt "Planspiel" anders definiert.

Strategie-Polit-Rollenspiel? SPRPG? ^^
Whatever.

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Moderator
Aszathoth

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erstellt am 16.03.2017 um 19:05 Uhr       Zitatantwort        #1934616

Irgendwie sowas. Mischung aus verabredeten Spiel und individuellem, spontanem Forum-Kram. Man kann dazu ja einen neuen Thread aufmachen und überlegen wie das aussehen könnte, sofern niemand anderes Alternativvorschläge hat.
Oder man trifft sich mal einen Abend mit allen Interessierten in einem Chat und macht das direkt, geht wohl schneller.

--
Despair

Operator
C-Real

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Gilde/Clan:
MdA - Der Boss / RPGuides.de (RIP)

erstellt am 16.03.2017 um 19:26 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1934618

@Rabe:

Du hast schon recht, ich wollte jetzt auch nicht per se irgendetwas verteufeln. Das war lediglich mein persönlicher Erfahrungsbericht. Da könnte ich jetzt noch ausholen und mehr sagen. Vielleicht habe ich dann einfach keine guten Runden bisher gespielt. Für mich war Tischrollenspiel (netter Anglizismus-Ersatz ) noch nie so wirklich intensiv. Schon mal ok, aber definitiv immer schlechter als MdA. Die Typen, die mir da so begegnet sind, waren Regelcracks oder kannten sich im Setting aus und haben Vorträge darüber gehalten, was Elfen alles dürfen und was nicht - ihr Rollenspiel war scheiße. Solche Gestalten dürfte jeder auch aus seiner NWN-Zeit kennen.
Anders ausgedrückt: Ich mache jetzt demnächst sowieso nochmal den Versuch bei so einer Runde mitzuwirken - doch meine Erwartungen sind ziemlich niedrig.

Rabe schrieb am 15.03.2017 um 10:00 Uhr:
Gibt es Ideen für ein Setting? C-Real, würdest du sowas leiten wollen?

Spielleiten juckt mich immer in den Fingern, aber ich bin mir da unschlüssig. Bisschen mehr Resonanz hier wäre gut, um allgemein abzuklären, wie interessiert die Leute daran sind.

Settingsideen hatte ich bisher noch nicht, das drehte sich meist eher um klassische Abenteuersettings. Das könnte man womöglich auch dort abhalten. Letztlich plane ich für meinen Teil solche Projekte eher um Ideen und Themen, die man dann an die jeweilige Spielwelt anpasst.

Wie Asza sagt, müsste man sich bei diesem Strategieding vorher mal zum Konzept ordentlich austauschen, ohne auch nur ein Wort über Setting oder das eigentliche Spiel dann verloren zu haben.
Aber ja: Mischung aus Forum & Chat (im weitesten Sinne, also vom einfachen IRC bis hin zum PnP-Tool) wär's. Geht freilich schon mit einem regelmäßigen Posten von allen Beteiligten los.


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Rabe

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erstellt am 24.03.2017 um 14:22 Uhr       Zitatantwort        #1934808

Vielleicht kann man für den Strategie-Teil auch von anderswoher borgen. Es gibt ja sehr viele solche Ansätze bereits in verschiedensten Varianten. Da kann man aus Fehlern lernen und eventuell funktionierende/erprobte Sachen übernehmen und das dann in einem eigenen Setting verpacken?

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Loge

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erstellt am 24.03.2017 um 16:00 Uhr     ICQ 95078969  Zitatantwort        #1934816

Bestehendes hat meistens Regelsätze, die man pauken muss. Je älter der Regelsätze desto vertrackter ist es auch oft. Siehe AD&D Birthright und Pendragon. Einen Überblick was es sonst so gab und gibt habe ich nicht wirklich. Ein passendes Setting für die dargestellte Idee hätte ich, aber weder Grundlagen noch Material dafür.
Rabe

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erstellt am 26.03.2017 um 14:33 Uhr       Zitatantwort        #1934865

Ich würde eher nicht auf überkomplizierte Regeln gucken für den Strategie-Teil. Eher in den Brettspiel-Bereich, um den gröberen Strategie-Teil zu kriegen.

Für den "klassischeren" PnP-Teil muss das nicht gelten. Meine Idee war dabei eher, dass, wenn wir etwas in Richtung Politik und Strategie spielen, man das auch irgendwie verpacken können sollte.
Einfach als Beispiel: Spieler 1 spielt einen Char oder eine Fraktion, die über viel Geld und Handelsmacht verfügt, vielleicht irgendwas mit Schiffen usw.
Spieler 2 hat einen Char mit klassischem Adelshintergrund: Ländereien, ein paar Ritter, ein paar Soldaten und ein Haufen Bauern.

Beide Fraktionen geraten aneinander. Spieler 2 will mit seiner Fraktion bei Spieler 1 einmarschieren. Spieler 1 will hektisch für seine Fraktion Söldner kaufen. Irgendwoher muss dann klar sein, wieviel seine Geldressourcen wert sind und wie gut dann die Söldner gegen die Truppen von Spieler 2 sind.

Und weil man das Rad nicht neu erfinden MUSS, kann man da eben auf bestehende Systeme gucken und was hernehmen, das einigermaßen simpel, aber flexibel genug ist, so dass man sich nicht ewig damit aufhält.
Auf die Weise kommen halbwegs fair nachvollziehbare Ergebnisse raus, mit denen man dann spielen kann - und man kann sich aufs Rollenspiel konzentrieren.

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Aszathoth

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erstellt am 26.03.2017 um 15:25 Uhr       Zitatantwort        #1934866

Gibt es bestimmt auch moderne Regelwerke die sowas einfacher abbilden. Spontaner Blick hat Pathfinder - Kingdom Building aufgetan. Sowas kann man ja notfalls auch aufs Nötigste reduzieren.

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C-Real

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erstellt am 27.03.2017 um 15:52 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1934900

Wenn ich das schon sehe...

Ich fänd's ja geil, wenn es genau nicht mit so einem ganzen Gedöhns liefe. Oder zumindest so minimal wie möglich. Keinen Bock zu berechnen, wie viele Söldner alle Spieler so anheuern dürfen und dass man das durch Charisma * Charakterstufe / 2 teilen muss.

Auch fände ich es sinnvoll, wenn man diese Kampagne so anlegte, dass die Spieler in den "Verwaltungseinheiten" aufsteigen. Alles beginnt für die Leute als kleine Kämmerer oder so und irgendwann sind sie Volksvertreter mit eigenem Stab.

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Moderator
Aszathoth

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erstellt am 27.03.2017 um 16:14 Uhr       Zitatantwort        #1934901

Es geht nicht darum es mit all diesen Berechnungsformeln zu tun, sondern sich das generelle Muster als Vorbild zu nehmen, wie man es machen könnte. Berechnet werden muss es nämlich, ansonsten wird es arbiträr und ungerecht. Die Herausforderung ist es eben nur es auf die simpelst mögliche Art herunterzubrechen, ohne dass Individualität/Freiheit verloren geht. Wenn man einmal die Woche ein paar Würfe macht, um zu berechnen wie es mit Haus und Hof vorangeht, ist das mehr als genügend.

Ansonsten kann man's ja einfach mal versuchen, irgendeinen Abend treffen, schauen wer/wie viele potentiell Interesse haben und ob man was auftreiben kann das hilft.
Umfrage: [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren]

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Despair

Couatl24

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erstellt am 27.03.2017 um 23:52 Uhr       Zitatantwort        #1934910

Wenn das bisher Geschriebene mit irgendwelchen Regelwerken vereinbart werden soll, würde ich Rollenspiel-fokussierte Regelwerke empfehlen, wie Verschiedenes aus der White Wolf Reihe, Wushu oder Numenera. Grundsätzlich kann ich mich aber noch für keine der bisherigen Neigungen erwärmen. Ich kann mir noch nichts unter diesem Strategie-Rollenspiel vorstellen, das über einen Abend hinausginge.

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C-Real

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erstellt am 28.03.2017 um 13:19 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1934919

Ein Treffen wäre dann wohl wirklich gut. Ich kann aber erst ab Mitte April so wirklich.

Was meine Vision angeht, würde ich nur nochmal betonen: Es geht gar nicht darum nun ganze Reiche zu spielen, sondern durchaus noch bei einzelnen Figuren zu bleiben. Nur ist deren Aufgabe eben nicht Schwerter zu schwingen oder Zaubersprüche zu wirken, sondern zu verhandeln und Unterlinge zu koordinieren und befehligen. Aber eben auf einer erweiterten Basis, als das bisher irgendwie mal so ausnahmsweise im Rahmen der Abenteuer der Fall war. Ich mache mir aber mal so locker Gedanken, und das kann ja jeder andere bis dahin auch tun.

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