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Autor Druckansicht   Thema: Star Wars: Episode VIII
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MasterFeidn

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erstellt am 05.01.2018 um 12:04 Uhr eMail schreiben      Zitatantwort        #1938433

C-Real schrieb am 03.01.2018 um 21:53 Uhr:
@MasterFeidn:
Meinst du das mit den Figuren ernst? Sollen die wirklich wieder auferstehen? (Ich denke nicht, aber ich gehe mal lieber auf Nummer sicher.


Ist nur Spekulazius von mir. Aber es ist offensichtlich, dass J.J. mit den Figuren anderes im Sinn hatte als Rian Johnson.

Überhaupt das Konzept, unterschiedlichen Regisseuren komplett freie Hand zwischen den Filmen zu geben, ist ein Fehler. Man sieht leider, dass es von Anfang an keine Idee für die Triologie gab sondern die, ich nenne Sie mal "Story", kurz vorher geschrieben wird.
Karras

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erstellt am 05.01.2018 um 12:38 Uhr       Zitatantwort        #1938435

Mir ist gerade ein irrwitziger Gedanke gekommen, bei der Schiffsgröße von Snokes...Pott, will ich den Sternenzerstörer mal nennen, wäre der einfach aus dem Hyperraum von der anderen Seite her auf die Koordinaten der Rebellenflotte gesprungen, wären die mit einem Mal geplättet gewesen. Wie es in GTA so schön heißt: WASTED. :] Wer jetzt denkt was soll der Quark, das ist ja lächerlich, blabla, ich finde den Attackenhyperraumsprung mit dem Kreuzer der Rebellen da nicht weniger übertrieben.

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Karras

Necris

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erstellt am 07.01.2018 um 01:10 Uhr       Zitatantwort        #1938453

Karras bei sowas gehen beide Schiffe kaputt. Zumindest soviel Logik hat sich der Film noch gewahrt.

Warum allerdings der verlassene Kreuzer nicht gleich kehrt macht zum Kamikazeangriff ist eigenartig. Drei Filme vorher hat der Todesstern noch den Falken registriert, und jetzt soll ein Star Destroyer eine komplette Flotte von Transportschiffen "übersehen"?

Klar vergleichen wir da ein 1,6km langes Schiff mit einigen kleinen Schiffchen. Aber der Todesstern war wesentlich größer als der Falke und da war es ein Leichtes, diesen zu orten.

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Wedge

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erstellt am 07.01.2018 um 03:00 Uhr     ICQ 330224639  Zitatantwort        #1938457

Das Frage ist ja eher, warum sie nicht 5 Stunden vorher die leere Lazarettfregatte umdrehen und in Snokes Schiff düsen lassen. Oder den Blockadebrecher.

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Layana

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erstellt am 07.01.2018 um 03:04 Uhr       Zitatantwort        #1938458

Hast du den Film überhaupt gesehen, Wedge?

Das Selbstmordkommando macht sie nur, weil sie sieht, dass der First Order nun auf die Flucht-Transporter schiesst. Vorher war das gar keine Überlegung. Das ist ein Kamikaze-Manöver, um das Überleben der verbliebenen Transporter zu sichern.

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Karras

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erstellt am 07.01.2018 um 11:00 Uhr       Zitatantwort        #1938462

Naja, ist ja nicht gesagt, dass das eh ihr Plan gewesen ist, weil sie doch sowieso gestorben wäre, sobald der Sprit ausgeht, sprich Selbstmordkommando von Holdo so oder so.

@Necris: Hatten die nicht irgendne Form von Stealth, bevor sie beschossen wurden? Bzw. zum Vergleich: GR-75 Rebellenfrachter: 90 Meter Länge. Millenium Falcon 34,75 Meter Länge.

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Karras

Necris

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erstellt am 07.01.2018 um 11:55 Uhr       Zitatantwort        #1938465

Karras schrieb am 07.01.2018 um 11:00 Uhr:

@Necris: Hatten die nicht irgendne Form von Stealth, bevor sie beschossen wurden?


Ich erinnere mich an keinen Satz in diese Richtung, nein. Aber meine Vorstellungskraft ist seit der Anfangsszene mit den Bombern, die auch im Weltall nach "unten" fallen, eh strapaziert.

Weiß zusätzlich jemand ob es überhaupt Sinn macht, dass Turbolaser von Jägern ausgeschaltet werden können?

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Wildman

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erstellt am 07.01.2018 um 12:54 Uhr       Zitatantwort        #1938468

Turbolasertürme konnten auch in den Spielen weggeballert werden, vermutlich weil sie außerhalb der eigentlichen Schiffspanzerung angebracht sind und anscheinend auch vom Schild nicht gedeckt werden, also ergibt das Sinn (auch wenn's expanded universe wäre). ^^ Kanonisch ergibt es Sinn oder ist möglich, weil ja auch Schildgeneratoren von Sternenzerstörern bei aktivem Schild zerschossen werden können (Episode 6?), was ich nie nachvollziehen konnte.

Die Bomben, die nach unten fallen, hab ich versucht mir so zu erklären, dass der große Sternenzerstörer eine so große Anziehungskraft hat, dass die deswegen nach unten gezogen würden. Fand ich im ersten Augenblick auch blöd (und jetzt immer noch, weil die früher Torpedos benmutzt haben und die neuen Dinger, wie gesagt, anscheinend für Planetenbombardierung gedacht scheinen).

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Wedge

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erstellt am 07.01.2018 um 13:32 Uhr     ICQ 330224639  Zitatantwort        #1938469

Layana schrieb am 07.01.2018 um 03:04 Uhr:

Hast du den Film überhaupt gesehen, Wedge?

Das Selbstmordkommando macht sie nur, weil sie sieht, dass der First Order nun auf die Flucht-Transporter schiesst. Vorher war das gar keine Überlegung. Das ist ein Kamikaze-Manöver, um das Überleben der verbliebenen Transporter zu sichern.


Zwei mal. Hast du den Film gesehen?

Wenn es so einfach ist, einen gigantischen Megazerströrer zu zerstören und man eine Fregatte und einen Hammerhead hat, die beide unauszweichlich zerschossen werden, weil sie keinen Sprit mehr haben, warum dann nicht 5 Minuten bevor das Benzin alle ist die Fregatte umdrehen und mit der den Megazerstörer zerstören, um ALLE anderen Schiffe zu retten, Stunden bevor man überhaupt in die Verlegenheit kommt, Transporter benutzen zu müssen.

Auf der Fregatte war ja sowieso noch der Capatin, der mit seinem Schiff untergegangen ist. Hätte er ja auch was heldenhaftes machen können.

Und sowieso und überhaupt, kannst mir nicht erzählen, dass sich bei den Rebellen niemand finden würde, der freiwillig mit einem dem Untergang geweihten Schiff und nicht erst als allerallerletzten Notfallplan, nachdem 2/3 der Transporter down sind, nen Kamikaze Angriff macht, um die GANZE Flotte zu retten.


EDIT:
Aber das ist einer der Gründe, warum Science Fiction und Fantasy (oder Science Fantasy im Falle von Star Wars) nicht so einfach zu schreiben sind, wie das manche Menschen abwertend immer so sagen. Ist ja nur Genrefiction, sind nur Laserpistolen und Trolle und Feuerbälle. EInfach ausdenken, was man will und dann klappt das schon. Aber so ist es eben nicht.
Denn weil SF/Fantasy nicht in unserer real begrenzten Welt spielt, gibt es keine intrinsischen Regeln, die das Publikum kennt. Und wenn man Regeln als framework aufstellt, dann muss man sich genau überlegen, wie die Dinge, die man innerhalb dieses frameworks macht, mit allen anderen Dingen innerhalb des frameworks interagieren.

Und wenn du dann in einer Welt wie Star Wars plötzlich sagst, dass du ab jetzt 500x so große Schiffe wie dein eigenes dadurch zerstören kannst, dass eine einzige Person einen Kreuzer auf Kollisionskurs in den Hyperraum springen lässt, dann hat das Auswirkungen und Verknüpfungen mit ALLEM anderen was innerhalb deines Regelwerks passiert. Weil du die fundamentalen Regeln deiner Welt geändert hast.

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Necris

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erstellt am 07.01.2018 um 14:30 Uhr       Zitatantwort        #1938473

Wenn wir schon bei eigenartigen Entscheidungen der Rebellen auf den Schiffen sind:

1) Laut meinem Kumpel, der seit 15 Jahren ein SW Forenrollenspiel leitet und daher exakt die technischen Details des Konfliktes kennt haben die Rebellen die besten Hacker aller Zeiten. Warum also einen Fatzke von einer Casinowelt engagieren, dem man so offensichtlich nicht trauen kann?

2) Während der Meuterei auf dem Schiff laufen ringsherum Crewmitglieder im typisch "beschäftigtem" eiligem Laufschritt. Selbst während eines bewaffneten Kampfes? Selbst während Finn übers Deck spaziert und das - sauteure Bakta auf dem Schiff versprüht? Warum ist kein medizinisches Personal in der Nähe? Rechnete man nicht damit dass der Patient irgendwann aufwachen KÖNNTE?

3) Warum enthält Holdo ihrer Crew soviele vitale Informationen? Wegen Spionen? Weil sie eine Meuterei provozieren wollen? Und heilige Scheiße, warum ist mir die Schauspielerin so sympathisch, warum könnte ich die Figur aber sofort erschießen?

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Layana

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erstellt am 07.01.2018 um 16:45 Uhr       Zitatantwort        #1938474

Wedge schrieb am 07.01.2018 um 13:32 Uhr:

Zwei mal. Hast du den Film gesehen?


Jep, deshalb stelle ich auch keine so seltsamen Fragen dazu. Das erklärt sich alles entweder aus dem Film oder der narrativen Entscheidungen der Macher. Es ist eben keine naturwissenschafliche Sendung auf dem Discovery Channel, sondern eine "Space Wizards Saga".

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C-Real

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erstellt am 07.01.2018 um 23:16 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1938479

Necris schrieb am 07.01.2018 um 14:30 Uhr:

Wenn wir schon bei eigenartigen Entscheidungen der Rebellen auf den Schiffen sind:

1) Laut meinem Kumpel, der seit 15 Jahren ein SW Forenrollenspiel leitet und daher exakt die technischen Details des Konfliktes kennt haben die Rebellen die besten Hacker aller Zeiten. Warum also einen Fatzke von einer Casinowelt engagieren, dem man so offensichtlich nicht trauen kann?

Das ist nicht mehr Kanon, wenn er seine Rollenspiele noch auf dem alten Stand leitet. Aber selbt wenn: Das muss ja nicht bedeuten, dass gerade ein solcher bester Hacker auf dem Schiff anwesend ist.
Es soll ja eine Story erzählt werden. Dass Finn & Rose eben mal zu diesem Planeten fliegen, aus diesem Grund, ist sinnig. Ob das gut ausgeführt ist, bleibt ja eine zu diskutierende Frage.

Bei den anderen Punkten sehe ich es ähnlich wie du. Das ist nur teilweise sinnig gelöst. Aber - und das auch zu Wedges Punkten - damit kann ich mich anfreunden. Die Figuren bauen halt Scheiße. Das haben mehrere sehr sinnige Kritik-Videos herausgepickt: Prinzipiell alle Figuren im Film machen irgendetwas Dummes. Dadurch wirken sie aber auch "menschlicher".

Ansonsten muss ich mich wiederum etwas Layana anschließen. Sorry, aber bisher wird in diesem Thread irgendwie über diese tatsächlichen "Nerd-Probleme" gesprochen. Nennt das unkritisch, aber mir ist es tatsächlich egal, ob die Kamikaze-Aktion von Holdo überhaupt so funktionieren kann, oder ob die Bomben eigentlich nicht treffen dürften - Beides war optisch geil, Beides erfüllte die narrative Funktion. Damit war es inhaltlich teilweise fragwürdig, Admiral Holdo fand ich auch extrem unsympathisch und völlig unnötig.
Letztlich geht's in dem Film doch aber vor allem um den Umgang mit den Jedi und dem Widerstand, insbesondere um Luke, Kylo Ren und Rey. Warum redet darüber niemand? Über die Figuren?

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Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. - Oscar Wilde

Wildman

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erstellt am 07.01.2018 um 23:48 Uhr       Zitatantwort        #1938483

Kylo Ren ist eine nervtötende, (über seine Superkräfte hinaus) nicht ernstzunehmende, anscheinend spätpubertierende und leicht zu erregende Kackbratze, die bei mir weder Sympathien oder Begeisterung für einen tragischen Antihelden, noch für einen coolen Bösewicht entfacht, sondern in der Tradition von [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren] Anakin Skywalker steht.

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Necris

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erstellt am 08.01.2018 um 00:05 Uhr       Zitatantwort        #1938484

Wildman schrieb am 07.01.2018 um 23:48 Uhr:

[Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren] Anakin Skywalker steht.


Jetzt will ich eine Art 80er Intro zur Show mit Bildern von Episode 1.

C-Real schrieb am 07.01.2018 um 23:16 Uhr:


Das ist nicht mehr Kanon,


Korrekt sie spielen zwar Legends, aber er bemerkte eben auch, dass die Siege der Rebellen ohne Hacker fast nicht möglich gewesen wären (denn soviele Imperiumsspitzel und Rebellensympathisanten kann es garnicht geben).

Außerdem ist Star Wars Weltkrieg in den Sternen, da brauchen die Rebellen eben eine Art "Projekt Enigma" um den Faschisten geheime Pläne abzuluchsen.

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Layana

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erstellt am 08.01.2018 um 00:23 Uhr       Zitatantwort        #1938485

C-Real schrieb am 07.01.2018 um 23:16 Uhr:

Letztlich geht's in dem Film doch aber vor allem um den Umgang mit den Jedi und dem Widerstand, insbesondere um Luke, Kylo Ren und Rey. Warum redet darüber niemand? Über die Figuren?


Siehe Wildman... da hast du deine Antwort. Deswegen redet niemand drüber. Weil dann einfach noch mehr unreflektierter Schlamm geschmissen wird. Ich habs schon nach TFA aufgegeben, in diesem Forum hier sinnvoll über Star Wars zu reden. Komm ins Ultrasabers-Forum, da sind die Leute zwar noch nerdiger als hier, aber sie schaffen es wenigstens, einigermassen sinnvolle Kommentare zum Film zu äussern (ob er ihnen nun gepasst hat oder ned).


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erstellt am 08.01.2018 um 12:35 Uhr       Zitatantwort        #1938492

Das Board hier ist schön, aber wenn nichts mehr moderiert wird, ist klar, dass die Leute sich irgendwann gegenseitig beleidigen.

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erstellt am 08.01.2018 um 15:23 Uhr     ICQ 330224639  Zitatantwort        #1938493

Layana schrieb am 08.01.2018 um 00:23 Uhr:

C-Real schrieb am 07.01.2018 um 23:16 Uhr:

Letztlich geht's in dem Film doch aber vor allem um den Umgang mit den Jedi und dem Widerstand, insbesondere um Luke, Kylo Ren und Rey. Warum redet darüber niemand? Über die Figuren?


Siehe Wildman... da hast du deine Antwort. Deswegen redet niemand drüber. Weil dann einfach noch mehr unreflektierter Schlamm geschmissen wird. Ich habs schon nach TFA aufgegeben, in diesem Forum hier sinnvoll über Star Wars zu reden. Komm ins Ultrasabers-Forum, da sind die Leute zwar noch nerdiger als hier, aber sie schaffen es wenigstens, einigermassen sinnvolle Kommentare zum Film zu äussern (ob er ihnen nun gepasst hat oder ned).


Andere schmeißen halt unreflektiert in die goldene Badewanne. Versuch mal mit denen zu diskutieren, die einfach alles nur geil finden, weil sie Fangirls und -boys sind und das ihre Marke ist. Stellt sich als fast unmöglich heraus. Da wird dann die Emotion die der Fanmensch für das Franchise hat in den Film reinprojeziert und alles ist geil, weil man nicht den Film bewertet, sondern seine eigene Liebe dafür.

Ich find das neue Machtkonzept nebenbei super. Und ich finde auch Ren als Bösewicht interessant, vor allem auch diese komische Metaebene. Im Grunde ist Kylo Ren das, was Lucas bei Episode 1-3 versaubeutelt hat in den Film rein gepackt. Großartig.

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MasterFeidn

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erstellt am 08.01.2018 um 20:15 Uhr eMail schreiben      Zitatantwort        #1938496

Es hat doch niemand wen hier beleidigt sondern nur Kylo Ren, mit dem ich im übrigen auch nix anfangen kann.

Layana sollte sich vielmehr an Ihre eigene Nase packen, denn jeder der nicht Ihre Meinung ist, hat eine falsche Meinung und ist unreflektiert.

Ich erinnere da gerne mal an den 300 Thread, als Sie den Film nicht angesehen hatte, meinte aber alle belehren zu können. Ich sehe da keine Änderung an Ihr.


@C-Real

Ich glaube das Problem ist einfach, dass so Dinge wie den Hypersprung in ein gegnerisches Schiff, Jedi Geister die Blitze schleudern können etc. deswegen so viele stören, da hierbei Waffen und Lösungen präsentiert werden, welche die bisherige Saga sinnlos erscheinen lassen.

Ich meine, was hätte Palpatine machen sollen, wenn nach Order 66 alle Jedi als Art Geisterarme auftauchen und Ihnen mit Blitzen die Hölle heiß machen? Oder was hätte General Tarkin nur getan, wenn in Episode 4 einfach per Hypersprung der Todesstern aus dem Gefecht genommen wird.

Die Geschichte mit dem "fallenden" Bomben ist halt leider sehr auffällig, sodass diese auch ein mit Unkenntnis bestückter Fan direkt auffällt. Wäre das aber das einzige Problem des Filmes, ja dann gebe ich dir Recht, das wäre dann tatsächlich wurst.
Necris

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erstellt am 08.01.2018 um 23:01 Uhr       Zitatantwort        #1938499

Ich glaube bei Yoda vergessen die meisten auch, dass er

a) extrem stark in der Macht war und so nicht jeder 08/15 Machtgeist den Rammel hinbekommt. Anakin ist ja quasi Jedi-Jesus und hat sowas noch nicht gemacht. Ich weiß, dass ist wieder Legends-Krempel, aber Yoda ist fähig wie Starkiller einen Star Destroyer vom Himmel zu holen, macht das aber aus gewissen Gründen einfach nicht.

2) man muss den Filmemachern nun auch etwas Freiheiten lassen. Ich glaube kaum, dass so eine derart mystisch verklärte Sache wie die retconnte Macht (denkt dran, keine Midichlorianer mehr sondern ein Netz, dass Licht und Schatten, Leben und Tod verbindet) eine Reproduzierbarkeit hat. Die Sequel-Jedi sind einfach mächtiger. Das sieht man schon an Rey, die nach etwas Konzentration schon ihren Schutthaufen weglevitieren kann.

3) Trotz größerer Macht sind Machtnutzer nun näher an realen Charakteren denn verklärten Superhelden. Einen Yoda oder Anakin hätte man mit einem mit der Macht gedrehten Lichtschwert nicht so easy getötet wie Snoke. Und irgendwie scheint mir die Serie in Richtung "Jeder kann ein Jedi sein, wenn er nur fest genug will" zu gehen. Einerseits mit dem kontextfreien Kindersklaven am Ende, andererseits mit der einfachen Tatsache, dass sich Finn mit dem Lichtschwert weder selbst verstümmelt hat noch sehr alt gegen Kylo in TFA aussah.

Insgesamt ist der Film für mich aber ein verwirrender Haufen schlecht durchdachter Szenen, die sich wie drei verschiedene Filme anfühlen (war der C-Plot auf der Casinowelt echt nötig?). Die Macht wird verklärt (gut!), aber absolut implausibel im Buch verwendet. Einzelne Szenen verfehlen ihre Wirkung (Snoke sollte auf Hux anfangs bedrohlich wirken, das hätte man aber leichter mit dem klassischen Macht-Würgen erreicht). So war die Szene eher Slapstick, sonst hat sich Disney sicher gedacht, dass die Kinder anfangen zu weinen.

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Karras

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erstellt am 09.01.2018 um 12:02 Uhr       Zitatantwort        #1938506

Necris schrieb am 08.01.2018 um 23:01 Uhr:

Und irgendwie scheint mir die Serie in Richtung "Jeder kann ein Jedi sein, wenn er nur fest genug will" zu gehen. Einerseits mit dem kontextfreien Kindersklaven am Ende, andererseits mit der einfachen Tatsache, dass sich Finn mit dem Lichtschwert weder selbst verstümmelt hat noch sehr alt gegen Kylo in TFA aussah.


Vorallem damit eine neue, junge Generation anfängt das Franchise zu lieben und den Merchandise zu kaufen! Denn jeder kann ein Fanboy...ähhh ich meine Jedi sein, wenn er nur fest genug will!

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Karras

Necris

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erstellt am 09.01.2018 um 12:42 Uhr       Zitatantwort        #1938507

Die Marketing-Taktiken bzw. dem Zuspielen des jungen Publikums war ja sogar für Disneys Verhältnisse unverschämt aufdringlich: Porgs hier, arme Sklavenkinder dort, dem etablierten alten Sack wird die Rübe eingehauen. Auf den Rebellenschiffen nervt eine hippe "Space Mom" aka Holdo, bis der taffe und beliebte Poe das Ruder rumreißt. Es gibt Liebe (naja, eigentlich nicht, Poe und Finn haben immer noch mehr Romantik zueinander als Rose und Finn), es gibt eine Heldin für die Mädchen und es gibt einen Helden für die Buben!

Fehlt eigentlich nur, dass Rey in Episode 9 in irgendeiner Feier dann ein hübsches pinkes Kleidchen (:girl trägt und Poe natürlich nix Formelles. Der is ja auch so antiauthoritär. Natürlich bißchen spacig, is ja Star Wars!

Ich schwöre wenn sich Poe Chewie und den Falken schnappen und dann auf jungen Han Solo machen werd ich rebellisch!

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C-Real

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erstellt am 09.01.2018 um 16:25 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1938509

@Layana:
Ich gehe garantiert nicht auf irgendein Nerdboard. (Nein, das hier ist keines mehr.)

@Wedge:
Interessanterweise habe ich dich und Eberon vor ein paar Jahren, in der Diskussion um die Hobbit-Filme, auch mal als Fanboys bezeichnet, weil es so wirkte, als würdet ihr den Film auch erst einmal per se schlecht finden, da die Verfilmung der Buchvorlage nicht gerecht wurde, wie einstmals "Der Herr der Ringe". Da kann man im Fantasyforum übrigens auch noch gut mitlesen, wie der Zorn sowohl sehr stark in die eine, sehr stark in die andere Richtung gehen kann.

Ich kann nicht für Layana sprechen, aber andernorts wurde mir auch schon der Vorwurf gemacht, Fanboy zu sein. Das bin ich nicht. Ich gehöre aber wohl zu den bisher völlig durchschnittlichen Interessierten an SW, die besonders die Spiele gerne gespielt haben, weil sie gute Spiele waren und nachgeordnet, weil sie der Welt von SW gespielt haben. Episode 7 hat mich dann wieder interessierter gemacht, aber ich glaube, das hat auch ein wenig was damit zu tun, dass man zum ersten Mal so einen Hype um einen neuen Film ganz bewusst miterleben kann.
Zu Episode 8 kann ich jetzt nur wieder und wieder sagen: Der Film hat Schwächen. Er ist nicht perfekt. Er hat auch einiges nicht gemacht, was ich gerne gesehen hätte, insbesondere, wenn es um Luke Skywalker und noch mehr zum Macht-Hintergrundwissen geht. Aber ich sehe in dem Film letztlich viel mehr Gutes als Schlechtes.

Kylo Ren ist übrigens ein Grund. Stimme dir zu, Kylo Ren ist genau die Version eines Anakin Skywalker, den wir in den Prequels hätten sehen sollen.
Warum er immer als Emo verspottet wird, erschließt sich mir nur bedingt. Er tut doch gerade im Sinne des SW-Kanon das, was er machen soll, um zur dunklen Seite zu geraten: Emotionen usw. Gleichzeitig - das macht die Figur ja auch herausfordernd - hätte ihm der Jedi-Weg sicher geholfen, obgleich dieser selbst voller Fehler steckt. Jemand bezeichnet das mal als eine "übertriebene, toxische Dominotheorie über Gefühle" - das passt ganz gut.

@Necris:
Du mit deinem Moderationsbedarf. Ich seh hier keinen großen Moderationsbedarf. Man muss sich doch wirklich nicht gleich in die Hosen machen, wenn man mal etwas schneiderige Worte ausgetauscht werden. Anderswo wäre Moderation mal viel angebrachter gewesen, wo es wirklich persönlich wurde.

Ansonsten teile ich deine Interpretation zu Yoda.

@MasterFeidn:
Necris begründet es eigentlich schon richtig bezüglich Yoda. Laut aktuellen Kanon sind die Machtgeist-Fähigkeiten übrigens nichts, was jeder Jedi automatisch kann, sondern, wie am Ende von Episode 3 angedeutet und in den Serien (glaube ich) ausgeführt, etwas, das Qui-Gonn Jinn erst relativ jung (wieder)entdeckte. Der hat sein Wissen mit Yoda geteilt, der's wiederum an Obi-Wan Kenobi weitergegeben hat. Und Luke Skywalker wird das auch gelernt haben. Zudem könnten besonders macht-starke Orte, Nexus genannt, das begünstigen. Anch-To wäre einer der hellen Seite, Dagobah einer der dunklen Seite.
Es erschiene mir also sehr plausibel, wenn Luke Skywalker in Episode 9 ein wesentlich potenterer Machtgeist ist als andere Machtgeister zuvor.

Zum Hypersprung und Tarkin: Ja, gut, das könnte ich auch nicht wegerklären. Ich kann aber weiterhin damit leben, dass diese Kamikaze-Taktik bisher schlicht nicht angewandt wurde.

@Karras & wieder Necris:
Man kann das ganze neue Zeug sicherlich als großes Marketing lesen. Aber wen würde das wundern? Vor allem gerade nach Episode 6 und George Lucas' berühmten Ersatzen der Wookies durch Ewoks und dem Umschreiben düsterer Episoden, nur, damit er mehr Spielzeug verkaufen kann? Wie es der [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren] gut sagt: Hier begann der Produktfetisch mit den Filmen.

Ich finde das dennoch etwas fad. Die Botschaft des Films, jeder könne Jedi werden, macht doch storymäßig sogar großen Sinn und fügt sich auf bittersüße Weise in die Skywalker-Saga ein. Luke Skywalker startete einst als Held, ohne überhaupt von seiner Blutslinie zu wissen. Er war sozusagen der Niemand und das Abenteuer hat nach ihm gerufen. Sein Neffe muss nun feststellen, dass auch das größte Skywalker-Blut nichts nützt. Obwohl (oder gerade weil) er sehr mächtig ist, hat die Macht einfach eine neue Heldin, ein Niemand, hervorgebracht und ihm entgegengestellt.
Diese Symbolik finde ich ziemlich cool, wenngleich eher Kylo Ren in seiner Komplexität als Figur profitiert und weniger Rey, der immer noch alles irgendwie zu einfach zufällt. Die Mary-Sue-Rufe werden nicht verstummen. Der Vorwurf bleibt teilweise weiterhin gerechtfertigt. Dass jeder Jedi werden kann, aber sich darauf letztlich auch nichts einbilden sollte, gerade letzterer Teil, ist doch eine interessante Botschaft.

Bei Necris' Einschätzung zu den anderen Figuren würde ich hier und da zustimmen, die Romanze ist (zum Glück!) nicht wirklich da. Aber wie schon einmal gesagt, alle Figuren machen in dem Film irgendetwas ziemlich Dummes und stellen sich nicht sonderlich fein an. Diejenigen, die noch jung sind und jetzt dafür erwärmt werden, verstehen das vielleicht umso besser bei ihrem Rewatch in 15 Jahren.

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Wedge

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erstellt am 09.01.2018 um 17:52 Uhr     ICQ 330224639  Zitatantwort        #1938511

@C-Real
Das hat sich auch nicht an dich gerichtet, sondern explizit an Layana, die scheinbar Neu-SW so geil findet, dass sie alles, was dem nicht gleichkommt, als so dermaßen unreflektiertes Schlammwerfen beurteilt, dass sie es nicht mal mehr ertragen kann, hier auf dem Board zu posten.


Ich frag mich halt, was sie mit Kylo Ren als aufgewachten Vader-Fanboi im nächsten Film anstellen. Denn wenn Kylo im Ep7 ein Metavergleich der Fanreaktionen zu der originalen Trilogie ist und in Ep8 ein Metavergleich der Fanreaktionen zu Ep1-3, dann müsste er in EP9 ein Metavergleich der Fanreaktionen zur neuen Trilogie sein. Aber das wird schwer, wenn besagte Trilogie noch am laufen ist und es keine Zeit gab, nen kulturellen Konsens über sie zu bilden.


Ich seh übrigens nicht, dass sich an der Möglichkeit Jedi zu werden, irgendwas geändert hat. Man wird mit der force ability geboren oder halt nicht, und da gibt es zwar durchaus erbliche Faktoren, die da mit reinspielen, aber es kann auch einfach so auftauchen.

Gibt natürlich die Interpretation, dass TLJ das Ende der Macht-Aristokratie in From der Skywalker-Dynastie einleitet, eben weil Rey (laut Kylo Ren, also mit Vorsicht zu genießen) aus dem Nichts kommt, aber Anakin kommt auch aus dem Nichts und eine einzige Eltern/Kind-Generation sind keine verkrusteten Machtgefüge.



Wenn ich mal zu meinem ersten Post zurückkomme: Das Thema des Films ist imho Versagen - auf allen Ebenen und in allen Dimensionen. Und weil ich, wie geschrieben, zu keinem Augenblick wirklich überzeugt bin, dass das auch das Thema ist, welches der Film vermitteln will, schießen die ganzen kreischenden Scharniere so dermaßen in mein Ohr, wenn der Film sich schmerzhaft windet und verdreht, um irgendwie kohärent zu bleiben.




EDIT:
Bist du sicher, dass das die Hobbitfilme waren? Meine Kritik zum ersten war langweilig, zu lang und videogame-cutscene-Kämpfe, den zweiten habe ich erst Jahre später mal halb gesehen und an den dritten kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. Ich bezweifle, dass ich da irgendwelche Nerdkämpfe ausgefochten habe. Beim Herrn der Ringe ist das was anderes...

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erstellt am 09.01.2018 um 21:16 Uhr       Zitatantwort        #1938512

@C-Real: Ich wollte nur bisschen sarkastisch den Disney-Geldfinger in die Wunde legen. Ich habe das beim schauen durchaus nicht so krass gesehen wie Necris es beschrieben hat. Ich bin eh bei SW nicht so emotional involviert, dass mich die Ungereimtheiten des Films/der Filme jetzt so furchtbar aufregen würden.

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erstellt am 09.01.2018 um 23:25 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1938515

Wedge schrieb am 09.01.2018 um 17:52 Uhr:

@C-Real
Das hat sich auch nicht an dich gerichtet, sondern explizit an Layana, die scheinbar Neu-SW so geil findet, dass sie alles, was dem nicht gleichkommt, als so dermaßen unreflektiertes Schlammwerfen beurteilt, dass sie es nicht mal mehr ertragen kann, hier auf dem Board zu posten.

Layana kann schon extrem nerven. Du musst aber auch zugeben, dass in diesem Thread erst wirklich seit der ersten Kritik von Karras etwas Gehaltvolles kam.

Ich frag mich halt, was sie mit Kylo Ren als aufgewachten Vader-Fanboi im nächsten Film anstellen. Denn wenn Kylo im Ep7 ein Metavergleich der Fanreaktionen zu der originalen Trilogie ist und in Ep8 ein Metavergleich der Fanreaktionen zu Ep1-3, dann müsste er in EP9 ein Metavergleich der Fanreaktionen zur neuen Trilogie sein. Aber das wird schwer, wenn besagte Trilogie noch am laufen ist und es keine Zeit gab, nen kulturellen Konsens über sie zu bilden.

Na ja. Sie haben mit TLJ doch schon mal die ach so fixe "Der Mittelteil muss aber noch total düster sein und mit einem Cliffhanger enden"-Regel über den Haufen geworfen. Das ist auch Meta genug.
Und gerade um an deinen Punkt von unten anzuschließen: Das mit den Motiven und Metaebenen ist ja manchmal gar nicht so klar beabsichtigt oder von den Machern selbst gesichtet. "Versagen" war hier nun in der Tat ein Thema, ich glaube, sie sind dem auch einigermaßen gerecht geworden.

Für mich wird Kylo Ren im nächsten Film sein ganz eigenes Ding machen und die First Order anders führen. Ich denke, er wird charakterlich gefestigter sein, aber letztlich auch einsamer.
Das ist soweit meine Prognose seit seinem Auftauchen in TFA. Bisher lag ich mit meinen übrigen Prognosen soweit richtig, also bin ich da guter Dinge!

Ich seh übrigens nicht, dass sich an der Möglichkeit Jedi zu werden, irgendwas geändert hat. Man wird mit der force ability geboren oder halt nicht, und da gibt es zwar durchaus erbliche Faktoren, die da mit reinspielen, aber es kann auch einfach so auftauchen.

Es geht ja auch gar nicht um die Änderung des Ganzen, sondern des Wieder-bewusst-machens. Skywalker Sr. hatte einen starken Skywalker Jr. und daraus wurde noch einmal ein großer Skywalker III. Besonders letzterer hat sich darauf was eingebildet. Hier kannst du ja auch wieder Meta werden und sagen: Nein, nur weil die Skywalkers bisher im Zentrum standen, heißt das nicht, dass es ewig so bleiben muss. Es ging in den SW-Filmen ja auch immer ein wenig darum loszulassen.
Ich finde diese aktuelle Richtung auf jeden Fall spannender als einfach die feuchten Alt-EU-Träume zu befriedigen, in denen Luke alles im Schlaf erledigt und es darum "the most powerful force user EVER" geht. Davon profitiert am meisten die Figur von Kylo Ren. Bei Rey gibt's da, siehe oben, den Nachteil, dass ihr etwas zu viel zufällt.

EDIT:
Bist du sicher, dass das die Hobbitfilme waren? Meine Kritik zum ersten war langweilig, zu lang und videogame-cutscene-Kämpfe, den zweiten habe ich erst Jahre später mal halb gesehen und an den dritten kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. Ich bezweifle, dass ich da irgendwelche Nerdkämpfe ausgefochten habe. Beim Herrn der Ringe ist das was anderes...

Es ging eher darum, dass du dich, nebst Anderen, über den Film beschwert hast und ich dich - vorschnell, wie ich zugeben muss - unter die Fanboys subsumiert habe. Dabei ging es aber eben um die harte Sorte jener Fanboys, die jedwede Verfilmung von Tolkien gleichheraus verdammen. In dem Thread hatte ich nämlich sowohl viele Pro- als auch Contra-Argumente für den ersten Hobbit-Film ausgemacht, was dort aber auch weggewischt wurde. Das erscheint mir in der Retrospektive ähnlich polarisiert wie gerade mit TLJ. Ich vermisse da irgendwie die Zwischenpositionen.


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erstellt am 10.01.2018 um 17:06 Uhr       Zitatantwort        #1938518

Ich bin von der Abkürzung TLJ irritiert, klar weiß ich was das heißt, aber für mich als Adventure Spieler wird das immer "The Longest Journey" bleiben

Bzw. zum Hobbit: Ich finde den zweiten Teil am besten. Der erste ist noch bisschen substanzlos und hat diese viel zu lange Sequenz in den Minen. Gleiche Probleme beim Dritten, der einfach viel zu gestreckt wirkt. Ich bin niemand, der wie C-Real angesprochen hat, Umsetzungen von Tolkien verdammt, ich trauere nur dem ursprünglichen zwei Filme von Guillermo del Toro Prinzip nach. Durch Jackson musste dann plötzlich die Herr der Ringe Trilogie noch getoppt werden so ungefähr, was bei der schmalen Kinderbuchvorlage halt übertrieben ist. Auch optisch war es eben stimmig aber auch fast zu ähnlich mit den HDR Sachen. So hat man zwar jetzt ein Kontinuum, aber Del Toro hätte sehr viel düstere märchenhaftere Vibes reingebracht. Und das assoziiere ich einfach mehr mit dem Hobbit, da ich das [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren] (was vor ein paar Jahren übrigens nochmal prämiert wurde) früher so oft gehört habe. Habs mir dann als es später auf CD erschien auch so nochmal geholt, weil Kassetten ja doch irgendwann durchnudeln.

Wer auch in den Genuss kommen möchte, habe beim Googeln durch Zufall gesehen, momentan ist es auf Youtube: [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren] (auch wenn die Soundqualität nicht ganz so gut zu sein scheint wie beim Original, auch etwas leise mein Eindruck)

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erstellt am 10.01.2018 um 21:03 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1938524

Wird jetzt wohl etwas Off-Topic, aber Del Toro ist für mich eine Nervensäge von Regisseur. Ja, er macht gute Filme, aber auch genügend öde. "Crimson Peak" war die reinste Enttäuschung. Doch gerade beim Hobbit zeigt sich gerade an dessen Ausstieg, dass er ziemlich schnell viele Projekte ankündigt und dann das Handtuch wirft - nicht ohne zuvor die potenziellen Zuschauer mit Material zu teasern, die dann nachher vom Genie des Mannes schwärmen.

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erstellt am 10.01.2018 um 21:25 Uhr       Zitatantwort        #1938525

Du kennst offenbar die Sachlage nicht. Er war für 2 Jahre oder so bestätigt, durfte aber nicht beginnen zu drehen, weil der Tolkien Estate Stunk gemacht hat bzw. es allgemein Rechteschwierigkeiten gab. Und er hat irgendwann frustriert aufgegeben. Was ich verstehen kann wenn du quasi zwei Jahre lang nichts gemacht hast und nur hoffst, dass es irgendwann losgeht. Diese Drehvorgeschichte des Hobbits hat von vornherein einen scheiß Beigeschmack hinterlassen.

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erstellt am 10.01.2018 um 21:52 Uhr     ICQ 330224639  Zitatantwort        #1938527

Das Luke, Vader und Palpy im alten EU so mächtig war, hat man ja später versucht zu verklausifizieren, indem man die verfügbare Macht in der ganzen Galaxis quantifiziert und dann gesagt hat, dass sich die verfügbare Menge x von Macht auf alle Machtbenutzer verteilt. Und je weniger es gibt, desto stärker werden diese zwangsweise sein, weil der Brunnen aus dem sie schöpfen von niemandem sonst benutzt wird.

Was ungefähr so dämlich war, wie die Festlegung, dass alle Jedi aus Filmen, Büchern und Comics jetzt Bioware- bzw. D20-RPG-Klassen haben müssen, damit sie konform zu KotOR/SWToR sind.

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erstellt am 12.01.2018 um 09:44 Uhr   Homepage besuchen  ICQ 257806157  Zitatantwort        #1938541

Karras schrieb am 10.01.2018 um 21:25 Uhr:

Du kennst offenbar die Sachlage nicht. Er war für 2 Jahre oder so bestätigt, durfte aber nicht beginnen zu drehen, weil der Tolkien Estate Stunk gemacht hat bzw. es allgemein Rechteschwierigkeiten gab. Und er hat irgendwann frustriert aufgegeben. Was ich verstehen kann wenn du quasi zwei Jahre lang nichts gemacht hast und nur hoffst, dass es irgendwann losgeht. Diese Drehvorgeschichte des Hobbits hat von vornherein einen scheiß Beigeschmack hinterlassen.

Wenn das so ist, dann habe ich mich geirrt. Ich würde mich über einen Eigenanteil Del Toros hinter den Kulissen aber nicht wundern. Sorry, er hat einfach so unglaublich viel Zeug angekündigt und nie umgesetzt. Deswegen bin ich skeptisch, wann immer ich von Del Toro lese.

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