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Autor Druckansicht   Thema: [Spoiler] Fraktionswahl & Philosophien
Seite: 1
Necris

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Österreicher aus Überzeugung

erstellt am 15.01.2017 um 12:03 Uhr       Zitatantwort        #1933254

Grüße,

Ich werde vermutlich Fallout 4 eine Weile nicht mehr spielen, nachdem ich meine Fraktion ausgewählt habe und durchgespielt habe (einfach weil die Nebenquests nicht unbedingt fesseln). Die Hauptstory ist ein Wust aus Fraktionsquests und Storyquests. Exploits und verschiedenste Spielerein mit Questparametern mal beiseite, nehme ich an, dass man sich für eine Seite entscheidet und dann mit Glück eine zweite Fraktion den Endkrieg überlebt.

Meine Fragen zu den Fraktionen:


Spoiler:
1) Das Institut hat viele Leichen im Keller, im übertragenen wie wörtlichen Sinne. Sie forschem am FEV, entführen Menschen, halten Synths wie Sklaven und entwickeln übermächtige Energiewaffen. Natürlich sind sie die Bösen im Setting, aber das Ziel ist dennoch nobel. WENN es denn stimmt, dass sie nicht einfach die Oberwelt mit einer Roboterarmee unterjochen wollen, denn die Forschung am FEV und die Forschung an Energiewaffen lassen eher den Schluss zu. Vielleicht wollen sie auch die Oberflächenbewohner durch "effizientere Lebensformen" wie Synths (und Synthtiere wie die Gorillas) ersetzen. Kurios, aber wenn man dann Androiden mit menschlichen Erinnerungen hat, why not? Ich weiß, alle Storyalarmglocken schrillen hier, aber der zynische Realist in mir sieht, dass das nie funktionieren wird (aufgrund der immensen Energiebedarfs der Synthherstellung).

2) Die Railroad kämpft einen gleichermaßen dämlichen Kampf auf verlorenem Posten, könnte aber durchaus mehr Erfolg haben, sobald das Institut zerstört ist. Das Ziel einer größeren Organisation sollte sein, etwas globaleres zu tun als vereinzelte Synths zu retten (und dabei dutzende an Raidern oder Supermutanten umzumähen). Das sind für mich Kids, die halt Geheimagenten spielen wollen. Schön, aber auch schön dämlich. Gibts hier noch Fakten, die meine Meinung über die Fraktion retten?

3) Die Bruderschaft ist engstirnig, diktatorisch und brutal. Sie dulden keine Supermutanten (die mich bis auf Vergil eh alle umbringen wollen), Synths (wo es durchaus ein paar mehr schätzenswerte Exemplare gibt) oder Ghule (wo man in FO 3 schon genug Beispiele gesehen hat, die nützlich oder sogar heldenhaft sind). Dennoch macht die Philosophie Sinn, der Hass auf Andersartige ist (zu 95%) berechtigt. Die Diktatur ist nötiges Übel in dieser Krisenzeit, denn ein Hoher Rat oder Ähnliches bringt nur Unruhe, die man sich nicht leisten kann in der Postapokalypse.

4) Die Minutemen sind Idealisten, helfen einem immens am Start der Kampagne und helfen dir immer sofort. Auch wenn ich Marcy Long und Jun an die Wand klatschen könnte. Das Problem an dieser Fraktion ist, dass sie zu Vanilla ist. Sie haben kein echtes Profil, sind zu Beginn auf 8 Leute zusammengeschrumpft und alle Krieger außer Preston haben die Persönlichkeit einer Offbrand-Cornflakesschachtel. Du kannst sofort sagen: "Ja, das ist DIE Fraktion." Aber wenn ich mir überlege, was für Flaschen an Siedlern die anschleppen, die unfähig sind, einen Unterschlupf und eine Wasserpumpe zu bauen, wenn nicht der magische Survivor reinteleportiert und in zwei Sekunden aus einem Autowrack mit Kernkraftmotor eine unverstrahlte Wellblechhütte zaubert (und das radioaktive Material scheinbar verschluckt), dann weiß ich auch nicht. Auch nicht viel besser sind die Siedler, die sich von Raidern drangsalieren lassen, obwohl ihre blöde Zeltstadt einen Steinwurf von einem verlassenen Militärstützpunkt mit Waffen und Rüstungen entfernt ist.


Zudem ist mein Charakter (nach einem Onlinetutorial) ein technikbegabter Bastler, den eigentlich jede Technik begeistern würde. Hätte das Institut also nicht sooooo extrem viele offensichtliche Kritikpunkte würde ich die direkt akzeptieren.

--
tag 30: der gefallene apfel ist nicht zu seinem baum zurückgekehrt. muss sowas wie eine art abnabelungsprozess sein, eine rebellische phase in der jugend eines jeden apfels. -Private81

Therak

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erstellt am 15.01.2017 um 12:47 Uhr       Zitatantwort        #1933255

1.

Spoiler:
Der grundsätzliche Gedanke des Instituts ist sicherlich gut gemeint - zumindest unter Shaun. Der Nachfolger könnte die Forschung in eine komplett andere Richtung lenken. Oder es könnte irgendwas komplett schief gehen und Chaos und Verwüstung übers Ödland bringen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich immer noch nicht weiß, wieso die Synths überhaupt Gedanken, Gefühle und Erinnerung brauchen und auch noch wie Menschen aussehen müssen.


2.

Spoiler:
Die Railroad meint was Gutes zu tun, hauptsächlich weil sie selbst Synths sind. Ansonsten, siehe 3.


3.

Spoiler:
Ähnlich wie das Institut liegt's hier etwas am Anführer: Die anderen Bereiche der Bruderschaft in anderen Gebieten ist weniger engstirnig wie Maxson. Aber: IMO sollte es ein Ziel im Ödland sein, den Fortbestand der Menschen zu sichern. Das klappt halt nicht, wenn, dank Institut und vor allem dank Railroad, überall versteckte Synths sind, die nicht wissen dass sie Synths sind, und nur genetische Platzpatronen verschießen. Gut, wenn das Institut so weitermacht, werden sich Synths irgendwann wohl auch fortpflanzen können. Macht die Sache nicht besser. Nach Far Harbor hat sich meine Entscheidung zudem noch weiter legitimiert. Auf lange Sicht, ist eine Ausrottung der Synths gut.
Was die Ghule angeht: Hier kann ich nicht urteilen. Wie leicht kann denn ein normaler Ghul in einen wilden Zustand verfallen?


4.

Spoiler:
Die Minutemen ist die "Ich will mich für nichts entscheiden und nur spielen"-Fraktion. Ihr kompletter Aufbau ist Nonsens.
Necris

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Österreicher aus Überzeugung

erstellt am 15.01.2017 um 13:06 Uhr       Zitatantwort        #1933256

Zu wilden Ghulen:


Spoiler:
Die Daten sind unschlüssig. Es gibt ingame Theorien, in denen es für sämtliche Ghule unwiderruflich dazu führt, dass sie "verwildern". Es ist in den meisten Fällen wohl eher Willkür des Autors.


Jedenfalls fühle ich mich nun ein wenig in Richtung Bruderschaft bestätigt. Ihr Plan könnte funktionieren, auch wenn das Horten von Technik zu einer Konzentration gefährlichen Wissens führen kann. Also bleiben nur noch Institut und Bruderschaft.

@1)


Spoiler:
Der einzig logische Plan des Instituts scheint zu sein, sämtliche Menschen im Ödland durch strahlungsresistentere Synths zu ersetzen, um eine neue Zivilisation aufzubauen. Dass die nichts mehr mit Menschen zu tun hat, ignorieren sie gekonnt. Genauso wie den erwiesenen Fakt, dass Strahlung eigentlich elektronische Gerätschaften empfindlich stört.


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Therak

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erstellt am 15.01.2017 um 13:14 Uhr       Zitatantwort        #1933257

1)

Spoiler:
Wobei ich das Gefühl habe, dass das manchen Wissenschaftlern da unten völlig egal ist. "Für das Überleben des Ödlands? Uh? Jaja... klar." Hauptsache sie können ihre Forschung weiterführen.
Im Grunde also wissbegierige Nerds, die eigentlich nur Forschen wollen und dafür so viele Daten wie möglich brauchen. Wenn sie damit irgendwie der Gemeinschaften helfen können, super. Wenn sie dafür aber erst Dörfer brutal ausradieren müssen um "Daten" zu sammeln, auch gut.
Wenn sie wirklich helfen wollten, hätten sie das schon längst getan.

Aber darüber haben wir schon einmal hier gesprochen. Außer Shauns Geblubber zeigt mir das Institut einfach keinerlei Anzeichen von Hilfsbereitschaft gegenüber dem Ödland. Im Gegenteil.
Necris

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Österreicher aus Überzeugung

erstellt am 15.01.2017 um 13:21 Uhr       Zitatantwort        #1933258


Spoiler:
Es könnte aber dennoch eine - für den HC - logische Konsequenz sein, Shaun zu helfen und seine Vision wirklich umzusetzen. Nicht nur, dass der HC sichtlich aufweicht, wenn er mit seinem Sohn spricht. Das Institut kabbelt sich gegenseitig. Die Forscher untergraben sich gegenseitig. Die Synths sind als Sklaven gehalten. Wenn wir mal die limitierten Optionen des Spiels ignorieren, könnte man die Synths als gleichgestellte Humanoide ansehen, die Forschungen streamlinen (was ich einem HC mit Intellekt 12 durchaus zutraue), denn egal wer sich wo und wie streitet, wenn "Vater" was anweist, kuschen alle. Und der HC als Vater/Mutter von Vater wird erst dreimal gehorcht.

Man muss nur ein wenig den Kult um die eigene Person am Leben erhalten. Als Opportunist blutet mir halt einfach ein wenig das Herz, wenn man ein Forschungszentrum in die Luft jagt, anstatt es zu erobern und die Forschungsdaten zu nutzen. Sonst sind nämlich alle vom Institut gefangenen Leute umsonst gestorben.


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Therak

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erstellt am 15.01.2017 um 13:23 Uhr       Zitatantwort        #1933259


Spoiler:
Und der HC als Vater/Mutter von Vater wird erst dreimal gehorcht.


Ist dem so? Oder wird dem HC nur gehorcht, weil Vater das befiehlt?
Necris

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Österreicher aus Überzeugung

erstellt am 15.01.2017 um 13:27 Uhr       Zitatantwort        #1933260


Spoiler:
Das ist allerdings eine interessante Frage. Aber es ist ein Bethsoftspiel. Da wird dem SC am Ende einer Fraktionsquestline immer die Füße geküsst. Alle andren sind ja tot.


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Therak

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erstellt am 15.01.2017 um 14:15 Uhr       Zitatantwort        #1933262


Spoiler:
Und vor allem wird es nie wieder erwähnt, weil der Nachfolger in einer anderen Region spielt oder 1xx Jahre nach dem Vorgänger
Necris

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Österreicher aus Überzeugung

erstellt am 15.01.2017 um 17:30 Uhr       Zitatantwort        #1933263


Spoiler:
Das Ende des Instituts durchgespielt und keinerlei Plot Twist aufgedeckt, der die Taten des Instituts in irgendeiner Weise rechtfertigt. Buh, Bethsoft, soviel Potential verschwendet.


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Therak

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erstellt am 15.01.2017 um 18:19 Uhr       Zitatantwort        #1933265

Spiel mal Far Harbor
Necris

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Österreicher aus Überzeugung

erstellt am 15.01.2017 um 21:14 Uhr       Zitatantwort        #1933268

Für 25 Euro? Nicht solange ich noch nicht mein Doom, mein Deus Ex MD und Pokemon Sonne fertig habe.

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Therak

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erstellt am 15.01.2017 um 23:06 Uhr       Zitatantwort        #1933269

Ich weiß nicht auf welchem System du spielst, aber alle Plattformen hatten die Tage eigentlich einen Sale, wo du das für die Hälfte bekamst.
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