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Operatoren: Abraxas
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Autor Druckansicht   Thema: Hardware - Upgrade!
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NotX-Lated

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erstellt am 17.02.2018 um 10:11 Uhr       Zitatantwort        #1938948

Es ist kein Ende des Mining-Hypes abzusehen. Kannst höchstens den Weg gehen, mit der Karte selber zu minen, bis du das Geld wieder drinnen hast.
Karras

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erstellt am 17.02.2018 um 15:47 Uhr       Zitatantwort        #1938952

Gibt es denn eine ungefähre Einschätzung in welchem Jahr die nächste Teilgeneration der NVidia GPUs kommen soll? Noch 2019 oder erst 2020?

--
Karras

Wisdom25

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erstellt am 17.02.2018 um 19:45 Uhr       Zitatantwort        #1938953

Abraxas schrieb am 17.02.2018 um 08:24 Uhr:

Irgendwie wirds eher schlimmer als besser oder?


Scheint so. Meine 1070 mit 8GB kosten heute über 150 Euro MEHR als vor ziemlich genau einem Jahr als ich sie gekauft habe. WTF???
Godfather101

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Gilde/Clan:
2 stunden mit annah in vegas verheiratet und dann schon wieder geschieden!MAN war das ne geile Zeit!

EVE-Mentor

erstellt am 17.02.2018 um 21:21 Uhr       Zitatantwort        #1938954

lol, das hat mich jetzt auch mal interessiert und meine GTX 1070, die ich mir vor ca 1 1/2 Jahren gekauft habe kostet ganze 200 mehr als damals. ^^
Man bin ich froh das ich damals zugegriffen habe und mir nen komplett neuen Pc geholt habe.
Der hält die nächsten Jahre noch und bis dahin ist der ganze Graka Kryptowährung Affentanz hoffentlich vorbei.

--
"Excuses are the refuge of the weak"
Dawn of War 2 - Chaos Rising.

Roman Kelthen

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erstellt am 17.02.2018 um 23:01 Uhr       Zitatantwort        #1938955

Seit Juni letzten Jahres habe ich eine der besten GTX 1080 Ti-Karten hier in Reserve - neu und originalverpackt. Damals habe ich exakt 715,99 gezahlt. Aktuell hat sie einen Wert von 1.099 - beim "günstigsten" Anbieter.

Somit ist meine Reservekarte in etwas mehr als einem halben Jahr um 383,- im Preis gestiegen. Das entspricht einer prozentualen Preissteigerung von 53,49%. Und die Karte war schon damals nicht billig.

Eigentlich war die Karte für den Notfall geplant. Aber ich versuche jetzt für mich daraus einen Glücksfall zu machen und biete das gute Stück zum Verkauf an. Nicht hier. Hier will sich das eh keiner leisten. Aber auf eBay werde ich hoffentlich einen verzweifelten Gamer oder einen Miner finden, der bereit ist, dafür 1k zu zahlen.

Im Übrigen:
Für Q2 wird die neue nVidia-Generation erwartet. Nicht der direkte Nachfolger zum Gaming-Flaggschiff GTX 1080 Ti, aber immerhin eine (vermutliche) GTX 2080 sowie deren "schwächere" Ableger. Die GTX 2080 Ti wird es wahrscheinlich erst nächstes Jahr geben.

Die große Hoffnung ist, dass die kommende Generation eine wirksame Mining-Sperre implementiert hat. Nur damit lassen sich aktuell die Preise für Gaming-Karten wieder in geregelte Bahnen bringen. Ob nVidia das tatsächlich auch will, bleibt abzuwarten.

--
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Moderator
juh

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erstellt am 18.02.2018 um 08:22 Uhr       Zitatantwort        #1938962

Nvidia wäre schön doof, sich das Geschäft selbst zu verderben. Es könnte aber sinnvoll sein, spezielle Mining Karten herauszugeben. Vermutlich gibt es die bereits.

(edit) hm, sieht so aus, als ob die beliebtesten Gamer Cards auch die besten Mining Cards sind...
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Ich kenne übrigens nur einen Miner persönlich. Der hatte vor vielen Jahren schon ein hochgetuntes Desktop mit 2x980Ti, und hat damit spasseshalber tagsüber Bitcoins geschürft. Pointe an der Sache ist, dass er als vollberuflicher Manager ohnehin keine Geldsorgen hat. Ich bezweifle, dass der seine Bitcoins jemals verkauft.

--
Im Land der Dichter und Klempner

Karras

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erstellt am 18.02.2018 um 18:53 Uhr       Zitatantwort        #1938969

Ich bin irgendwie nicht auf dem Laufenden, worum geht es bei diesem Mining von dem ihr sprecht? Also wo ist der Zusammenhang zwischen Bitcoin und Grafikkarten?

--
Karras

Administrator
uzi

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erstellt am 18.02.2018 um 19:09 Uhr eMail schreiben      Zitatantwort        #1938970

man 'schürft' = erzeugt durch komplizierte berechnungen bitcoin oder andere crypto-währungen und damit bares geld - solange jemand bereit ist, deine bitcoins zu kaufen, sprich der kurs hoch ist. damit ließ sich über monate jede menge geld verdienen, die entsprechende hardware vorausgesetzt. deshalb stieg die nachfrage, was die preise trieb.
Karras

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erstellt am 18.02.2018 um 19:20 Uhr       Zitatantwort        #1938971

Wie 'erzeugt' man denn einfach Bitcoin?

--
Karras

Administrator
Abraxas

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erstellt am 18.02.2018 um 19:24 Uhr eMail schreiben      Zitatantwort        #1938972

Mit 'ner Grafikkarte.
Moderator
juh

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erstellt am 18.02.2018 um 20:39 Uhr       Zitatantwort        #1938973

Und einem client. Ist so ähnlich wie setiathome, nur diesmal total kapitalistisch: man wird Teil eines unregulierten, anonymen Währungssystems, das dementsprechend besonders beliebt bei Drogenhändlern und Interessenten anderer Kontrabande ist. Als Teil des Systems wird man gelegentlich mit virtueller Währung beschenkt, die allerdings exponentiell schwerer zu bekommen ist, da künstlich verknappt. Die Staaten tun sich noch schwer damit, Kryptowährungen der Steuer und anderer Regulierungssysteme zu unterziehen, weshalb manche Miner sich auch noch ganz doll anarchistisch fühlen.

--
Im Land der Dichter und Klempner

Administrator
uzi

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erstellt am 18.02.2018 um 23:02 Uhr eMail schreiben      Zitatantwort        #1938974

das schürfen wird nicht nur immer schwerer, wie juh richtig bemerkt. zumindest bei bitcoin ist die geldmenge auch absolut begrenzt. irgendwann ist also die letzte bitcoin errechnet worden und danach ist das thema dann bzgl der hardware endgültig erledigt.
dabus

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Gilde/Clan:
Windmühlenfetischist

erstellt am 19.02.2018 um 00:22 Uhr       Zitatantwort        #1938975

Ich finde die Vorstellung, für X Byte Zahlen harte Währung zu bekommen, irgendwie immer noch bizarr bis irrwitzig.

--
THINK - It's not illegal.

Roman Kelthen

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erstellt am 19.02.2018 um 00:50 Uhr       Zitatantwort        #1938976

uzi schrieb am 18.02.2018 um 23:02 Uhr:

das schürfen wird nicht nur immer schwerer, wie juh richtig bemerkt. zumindest bei bitcoin ist die geldmenge auch absolut begrenzt. irgendwann ist also die letzte bitcoin errechnet worden und danach ist das thema dann bzgl der hardware endgültig erledigt.

Da gibt es aus meiner Nicht-Miner-Sicht mehrere Probleme, die das Mining nicht so bald beenden lassen. Zum einen gibt es nicht nur Bitcoin, sondern rund 1500 verschiedene Kryptowährungen - und es werden stetig mehr.

Wer das Rennen am Ende macht, weiß niemand. Und wann dieses Ende ist, weiß ebenfalls keiner. Also schürft man dort, wo man glaubt, dass es sich irgendwann gelohnt haben wird. Die wenigen glücklichen Gewinner und vielen unglücklichen Verlierer kristallisieren sich erst weit in der Zukunft heraus.

Übrigens kann es auch bei Kryptowährungen technisch und politisch zu einer nahezu beliebigen Geldmengenausweitung kommen - mit ähnlichen Folgen wie beim üblichen Fiatgeld. Und Geldmengenausweitung heißt in dem Fall wieder neues Schürfen.

Bei Kryptowährungen wird eine Inflation durch Geldmengenausweitung jedoch dadurch erfolgreich erschwert bzw. verhindert, indem eine gewisse Mehrheit an Hauptanteilseigner einer solchen Maßnahme explizit zustimmen muss.

Das tun die Hauptanteilseigner einer mächtigen Kryptowährung natürlich nur sehr ungern, denn dadurch würden sie ihr eigenes Vermögen inflationieren. Beim üblichen Fiatgeld inflationiert der Staat gern, denn der ist einer der Hauptschuldner seines eigenen Finanzsystems.

dabus schrieb am 19.02.2018 um 00:22 Uhr:

Ich finde die Vorstellung, für X Byte Zahlen harte Währung zu bekommen, irgendwie immer noch bizarr bis irrwitzig.

Harte Währung, also Fiatgeld, ist ebenfalls ohne inhärenten Wert: Hauptsächlich Zahlen im Computer und in vergleichsweise geringer Menge als bedrucktes Papier im Umlauf. Zu einer harten Währung wird Fiatgeld maßgeblich dadurch, weil viele Menschen an ihren Wert glauben - ihr vertrauen. Schwindet dieses Vertrauen, war's das auch mit der harten Währung.

Umgekehrt funktioniert das natürlich auch: Wenn die Menschheit an Bitcoin glaubt, wird es vielleicht zur Weltleitwährung. Alles eine Sache des Vertrauens! Und das wiederum muss man sich erst erarbeiten...

--
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Administrator
uzi

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erstellt am 19.02.2018 um 07:26 Uhr eMail schreiben      Zitatantwort        #1938977

Harte Währung, also Fiatgeld, ist ebenfalls ohne inhärenten Wert

das war übrigens auch nicht immer so. wens interessiert, der kann ja mal unter [Externer Link - Bitte einloggen oder registrieren]nachlesen.
Moderator
juh

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erstellt am 19.02.2018 um 07:33 Uhr       Zitatantwort        #1938978

@Roman: Die Entscheidung über Geldmengen trifft in der EU die EZB, und die ist unabhängig. Man kann darüber diskutieren, warum sie welche Entscheidung trifft, aber sie wird nicht vom Staat dazu angewiesen. Auch die Bundesbank war schon unabhängig.

Bitcoin erreichen durch Glauben vielleicht den Wert von Briefmarken oder Kunstwerken, aber nicht von Euro. Dazu fehlen noch ein paar Eigenschaften. Beispielsweise kann man mit Bitcoins, genau wie mit Briefmarken, weder eine Pizza kaufen, noch seine Steuern bezahlen.

--
Im Land der Dichter und Klempner

LaCroix

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erstellt am 19.02.2018 um 08:55 Uhr       Zitatantwort        #1938979

juh schrieb am 19.02.2018 um 07:33 Uhr:

... Beispielsweise kann man mit Bitcoins, genau wie mit Briefmarken, weder eine Pizza kaufen, noch seine Steuern bezahlen...


also in Berlin kann man in einem Café schon mal seine Soja-Latte mit bitcoin bezahlen. wobei man natürlich dazu sagen muss, dass hier wohl der hip bzw. trendfaktor eher der grund ist bitcoin tatsächlich als Zahlungsmittel zu akzeptieren.


--
soty

Administrator
uzi

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erstellt am 19.02.2018 um 09:08 Uhr eMail schreiben      Zitatantwort        #1938980

man kann tatsächlich in einer steigenden anzahl von geschäften (phyisch und online) mit bitcoin zahlen, aber auch das basiert, wie roman oben trefflich ausführt, auf dem vertrauen aller beteiligten, dass die bitcoins einen wert haben. wie bei jeder anderen währung auch. geht das vertrauen flöten, hat die währung keinen wert mehr und wird auch nicht mehr akzeptiert als zahlungsmittel. an der stelle gibt es tatsächlich keinen nennenswerten unterschied. die extremen spekulations-kapriolen bei bitcoin (und anderen) sind in der beziehung natürlich kontraproduktiv.

dass man seine steuern nicht in bitcoin zaheln kann ist im übrigen eine rein willkürliche entscheidung des staates. ich kann meine steuern ja auch nicht in rubel zahlen.
Paul

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erstellt am 19.02.2018 um 09:59 Uhr       Zitatantwort        #1938981

Ich war mir ja sicher, dass der Präfix Fiat nix mit italienischen Autos zu tun hat, musste aber trotzdem erst mal die Wikipedia befragen
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