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Thema: Tyranny - Neues isometrisches RPG von Obsidian
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erstellt am 18.03.2016 um 06:43 Uhr von Dexter

Teaser Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=yc-WqIRNDKY

In Tyranny, the grand war between good and evil is over – and the forces of evil, led by Kyros the Overlord, have won. The Overlord’s merciless armies dominate the face of the world, and its denizens must find their new roles within the war-torn realm. Players interact with the population of the populace to inspire loyalty, disgust, or fear as they roam the world as an officer in Kyros’ forces, empowered to act as both judge and executioner.

Features:
  • A branching narrative with a unique story in an original setting: The Battle between good and evil has already taken place, and evil stands victorious.
  • Choices matter - a different player experience every time you play it - As an Officer in the Overlord’s army you wield a vast amount of power in the occupied lands of the Tiers. Will you use that power to inspire stability and loyalty, or will you be a feared oppressor?
  • Challenging, classic RPG combat with modern mechanics and presentation
  • A rich original setting - a completely new and original fantasy world with rich lore and many paths to follow


Paradox Interactive and Obsidian Entertainment are proud to unveil the next product of their partnership. For more info about the world of Tyranny, visit https://www.tyrannygame.com/


Gefundet von Paradox, schon seit 2014 in Arbeit, soll irgendwann in 2016 erscheinen: http://store.steampowered.com/app/362960/

Einige Screenshots hier: https://www.tyrannygame.com/media/

erstellt am 18.03.2016 um 09:16 Uhr von Wedge

Obsidian trau ich zu, dass sie das Böse-sein hinkriegen und nicht so daran scheitern, wie all die anderen, die sich das auf die Flagge geschrieben hatten.

erstellt am 18.03.2016 um 09:33 Uhr von NotX-Lated

"Gefunded von Paradox" ... ist das die Indie-Schreibweise von: Published by Paradox?

erstellt am 18.03.2016 um 10:23 Uhr von Karras

Er meint damit wohl, dass PoE zwar von Paradox gepublished aber nicht gefunded wurde, und mit diesem Erfolg, Paradox jetzt wohl auch die Finanzierung für Tyranny übernimmt.

erstellt am 18.03.2016 um 11:18 Uhr von NotX-Lated

Schon klar, aber das klingt wie der hippe Name für ein altes Konzept. "Auf eigenen Beinen stehen, ohne einen Publisher zwischenzuschieben" ist doch nicht mehr so angesagt?

erstellt am 18.03.2016 um 12:29 Uhr von Layana

Das Spiel könnte etwas für mich sein :D

erstellt am 18.03.2016 um 23:53 Uhr von Palahn

Scheint ja was recht Interessantes zu werden.

erstellt am 19.03.2016 um 10:46 Uhr von Necris

Wedge schrieb am 18.03.2016 um 09:16 Uhr:

Obsidian trau ich zu, dass sie das Böse-sein hinkriegen und nicht so daran scheitern, wie all die anderen, die sich das auf die Flagge geschrieben hatten.


Ich hoffe so. Ich habe momentan einen D&D Charakter mit der gleichen Prämisse und sehe schon, dass es da einige Optionen gibt, auch einen tyrannischen Diener so zu spielen, dass er nicht überzeichnet böse und damit lächerlich wird. Aber es ist eben ein RPG und wenn es nicht gerade bahnbrechend ist, wird es genug Optionen geben, gnädig - wenn schon nicht gut - zu sein.

erstellt am 19.03.2016 um 19:53 Uhr von Beldoril

Den Trailer finde ich persönlich eher weniger gelungen. Aber die Idee klingt interessant.

erstellt am 19.03.2016 um 20:12 Uhr von Masqurin

Wenn diesmal Paradox das Geld stellt und nicht nur vertreibt ist wohl zu erwarten das wir unter einem Dutzend DLCs nicht davonkommen werden.

erstellt am 19.03.2016 um 20:18 Uhr von Therak

Und auf die von mir in Pillars schon vermissten Eyecatcher darf man diesmal wohl erneut verzichten. Von ner vollständig lokalisierten deutschen Version red ich garnicht erst.

erstellt am 19.03.2016 um 22:27 Uhr von Necris

Lokalisation ist ein deutscher Luxus den ich absolut nicht für nötig halte.

erstellt am 19.03.2016 um 22:46 Uhr von Palahn

Lokalisation ist ein Service am Kunden, den ich absolut für nötig halte!

erstellt am 19.03.2016 um 22:54 Uhr von Wedge

Lokalisation ist weder ein Luxus noch ein Service, sondern eine Entscheidung darüber, welche Märkte man bedienen möchte und auf welche man scheißt.

erstellt am 19.03.2016 um 22:58 Uhr von Therak

Ich hab von "vollständiger Lokalisation" gesprochen. D.h. mit Sprachausgabe ;) Die Texte übersetzt Paradox ja in der Regel. Wenn auch mit einer erstaunlich konsistenten Schlamperei.

erstellt am 19.03.2016 um 23:16 Uhr von Dexter

Wedge schrieb am 19.03.2016 um 22:54 Uhr:

Lokalisation ist weder ein Luxus noch ein Service, sondern eine Entscheidung darüber, welche Märkte man bedienen möchte und auf welche man scheißt.

Nicht wirklich. Viele "Märkte" außerhalb einschlägigen Westeuropäischen Ländern brauchen nicht wirklich viel mehr "Lokalisation" als eine einfache Textübersetzung. Oft reicht auch Englisch auch weil man sich daran seit Kindheit an gewöhnt hat, und sogar größere Franchises wie GTA brauchen da nicht mehr und verkaufen sich trotzdem Millionenfach. Persönlich würd ich es da wie RockStar halten und nicht viel größere Mühe reinstecken wenn es meine Entscheidung wäre. Ich finde Leute, die die Qualität eines Produkts an einer vollständig vertonten Übersetzung festmachen eher traurig, da Ihnen auch so einige Sachen entgehen. xD

Da tun mir eher die Chinesen in diesem Fall leid, die wahrscheinlich sonst nicht viel mehr bekommen als den Englischen Text: http://steamcommunity.com/app/362960/discussions/0/385428458161559592/

erstellt am 20.03.2016 um 00:19 Uhr von Wedge

Ich weiß nicht, warum du "nicht wirklich" schreibst, wenn du danach genau aufgedröselt wiederholst, was ich in einem satz geschrieben habe. :D

erstellt am 20.03.2016 um 02:28 Uhr von Layana

Ich würd das Spiel eh nur auf Englisch spielen, daher ist mir deutsche Lokalisation einerlei. Bin gespannt aufs Endresultat! Vielleicht enttäuscht es mich aber auch nur wieder, so wie Swordcoast Legends.

erstellt am 20.03.2016 um 07:50 Uhr von Karras

Es ist aber kein D&D, oder?

erstellt am 20.03.2016 um 11:09 Uhr von Palahn

Sieht nicht danach aus, Karras. Sonst wäre doch bestimmt schon irgendwo ein passendes Logo von D&D oder wenigstens WotC oder Hasbro aufgetaucht.

Interessant an solchen Lokalisations-Diskussionen finde ich ja, dass die "Englisch reicht völlig aus"-Fraktion meist den Eindruck vermittelt, dass Lokalisation, egal in welcher Sprache, vollkommen überflüssig ist und eh keiner braucht.
Können sich die Leute eigentlich gar nicht vorstellen, dass man Dinge einfach gerne in seiner Muttersprache sieht, hört, liest? Und selbst diejenigen, die halt Englisch einigermaßen können, sind mit manchen Redewendungen nicht so sehr vertraut, dass sie den Wortwitz eben auch nicht immer verstehen.

In diesem Zusammenhang bleibe ich dabei: Lokalisation ist ein Service! Wenn Wedge meint, dass es eine Entscheidung ist, ist es also eine Entscheidung, ob man diesen Service anbietet und dafür noch etwas investiert.

Eine Frage bleibt mir noch an die Puristen, die nur in der Originalfassung spielen, weil nur dabei alle linguistischen Kniffe wirklich rüber kommen. Wer von euch hat denn eigentlich The Witcher auf polnisch gespielt?

erstellt am 20.03.2016 um 12:37 Uhr von Karras

Ich finde kein D&D inzwischen gar nicht schlimm, klar wars früher cool bei den Infinity Engine Games, aber das Klassen und Gesinnungssystem hatte durchaus auch seine Limitierungen. Da genieße ich es schon in den letzten Jahren auch andere Konzepte und Welten kennengelernt zu haben. Und gerade Obisidian hat ja mit PoE gezeigt, dass sie es auch gut ohne die Lizenz hinkriegen, obwohl es so stark an Baldur's Gate erinnern sollte.

erstellt am 20.03.2016 um 12:59 Uhr von cher

Es sind nicht nur die Sprachkniffe, die mich zu englischen Originalversionen ziehen. Teilweise sind einfach die deutschen Sprecher nicht so gut und die Übersetzungen sehr merkwürdig.

erstellt am 20.03.2016 um 13:15 Uhr von Therak

Braucht man D&D im CRPG-Bereich heutzutage überhaupt noch? Ich mein, Hasbro / Atari haben es ja damals geschafft, konsequent jeden Entwickler von D&D wegzuekeln.
Und heute? Die meisten Entwickler wollen doch lieber selbst etwas erschaffen, über das sie dann verfügen können.

Und wer D&D will, kann ja das BG1 Add-on von Beamdog spielen *hust*

Teilweise sind einfach die deutschen Sprecher nicht so gut und die Übersetzungen sehr merkwürdig.


Wobei ich hier die Negativerfahrung gemacht habe, dass "sehr merkwürdig" reine Ansichtssache ist. Anekdote! In Arkham City hängt Two-Face kopfüber von der Decke, was Catwoman mit "How's it hanging, Harv?" kommentiert. In der dt. Fassung wurde daraus ein "Lass dich nicht so hängen, Harv!". Ein English-Enthusiast kritisierte dies und war stocksteif der Meinung, korrekterweise müsste es "Wie hängt es sich so, Harv?" heißen. Von daher sorry, dass ich die "ich spiel nur auf englisch"-Elite nicht ganz ernstnehmen will, vor allem dann, wenn diese einem dann auch noch eine Lokalisierung verbieten möchte. Dass man nur im O-Ton spielt, kann ich ansonsten aber durchaus verstehen.

erstellt am 20.03.2016 um 13:44 Uhr von Wedge

Palahn schrieb am 20.03.2016 um 11:09 Uhr:

In diesem Zusammenhang bleibe ich dabei: Lokalisation ist ein Service! Wenn Wedge meint, dass es eine Entscheidung ist, ist es also eine Entscheidung, ob man diesen Service anbietet und dafür noch etwas investiert.


Ich habe aber nicht gesagt, dass es eine Entscheidung ist, sondern, dass es eine Entscheidung darüber ist, welche Märkte man bedienen möchte. Alles ist ne Entscheidung, aber nicht alles ist ne Entscheidung über die Märkte.

Und natürlich wird derjenige, der in der Muttersprache spielen will, ne komplette Übersetzung als Service verstehen. Oder sogar als fucking Anrecht als zahlender Kunde.

Ändert aber nichts daran, dass sich irgendwann mal irgendjemand beim Publisher oder hier im Indie-/Kleinstudiobereich beim Entwickler hinsetzt und sich überlegt, wen ein Spiel wie z.B. Pillars of Eternity eigentlich anspricht, wo die Backer herkamen, von wo der Traffic kommt. wie andere Spiele dieses Kalibers performed haben und wie es überhaupt mit dem Geld aussieht, bevor darüber entschieden wird, ob die x potentiellen Käufer einer komplett deutschen Version eines solchen Nischenproduktes die horrenden Kosten und Aufwände einer kompletten Übersetzung rechtfertigen, oder ob man auf diesen Markt dann einfach scheißt und nur die deutschen Spieler mitnimmt, die auch auf Englisch spielen.

Und EXAKT dasselbe passiert bei großen AAA-Titeln ja auch, wenn es um all die "kleinen" Sprachen geht, die da auf der Welt so rumfliegen. Ich hab noch nie ein komplett Ungarisches Spiel gesehen. Und es ist Jahre her, dass ich ne schwedische Sprachausgabe gehört habe.

erstellt am 20.03.2016 um 13:47 Uhr von Therak

Ich bin mir sicher, dass manche Leute da anfangs auch nach Service gekräht haben. ^^


Laufen in Schweden die Serien im Fernsehen nicht im englischen O-Ton? Oder verwechsel ist das mit nem anderen Land?
Über Ungarn kann ich jetzt nichts sagen, aber die polnische Lokalisierung ist mitunter recht skurril, trifft mitunter auch auf Ungarn zu.

Soll heißen: Es krähen eigentlich nur diejenigen nach Service, die diesen gewohnt sind.

erstellt am 20.03.2016 um 14:50 Uhr von Master of Disaster

Warum wollen denn so viele D&D haben? Es ist in vielen Dingen nicht besonders gut, etwa Skills (zu große und damit oft belanglose Auswahl), Feats (uninspiriert) und magische Gegenstände (Progression zu grob, ebenfalls uninspiriert).

Zum Thema Lokalisation: Beim guten Writing kommt es weniger auf Inhalte an. Das ganze Feld der Sprachspiele (doppelte Bedeutung, Klang der Worte, Flüssigkeit der Sätze, ...) macht viel mehr her. Wer das nicht kennt, kann sich als gute Beispiele mal die alten Literaturklassiker aufmerksam zu Gemüte führen. Der Besuch der alten Dame etwa führt das recht offensichtlich vor. Solche Dinge sind oft nicht wirklich übersetzbar. Das führt oft dazu, dass sie bei der Übersetzung wegfallen und vom Writing nur noch der platte Inhalt übrig bleibt, der dann mangels Sprachtiefe vergleichsweise belanglos bleibt. Damit wird aus einem guten Writing ein mittelmäßiges. Oder zu Deutsch-Englisch-Verbindungen, die nicht besonders immersiv sind (man denke an Übersetzungen von Namen. Harry Potter oder die Forgotten Realms sind zwei Beispiele für sehr verlustreiche Übersetzungen in dieser Hinsicht)

erstellt am 20.03.2016 um 15:49 Uhr von Necris

Master of Disaster schrieb am 20.03.2016 um 14:50 Uhr:

Warum wollen denn so viele D&D haben?


Weil man sich dann nicht in ein neues System einarbeiten muss. Und wenn du dich erinnerst, hat eigentlich jedes Spiel, dass mit den Regeln gearbeitet hat, eine gewisse Veränderung vorgenommen.

Egal ob Baldurs Gate, Planescape oder Neverwinter Nights. Es gab eigentlich nie ein Spiel, dass die reinen Regeln verwendet hat.

erstellt am 20.03.2016 um 17:15 Uhr von C-Real

Außerdem ist d20, als Mechanik, gar nicht so schlecht an Computerspiele anpassbar wie gerne behauptet wird. Es gab einige Entwickler, die genau das Gegenteil hervorgehoben haben.

Zur Muttersprachen-Diskussion:

Ich würde liebend gerne eine gute deutsche Vertonung und -textung haben, gerade bei solchen Fantasyspielen. Dazu ist Deutsch einfach die bessere Sprache. Es ist eine wundervolle Sprache.
Aber ich halte das alles für einen Kampf gegen Windmühlen. Wie Therak uns ja immer wieder zeigt, ist die Qualität meistens Müll. Die letzte gute Übersetzungsleistung, die ich hatte, war "Bioshock: Infinite", und auch das war im Original dann doch irgendwie besser, sodass ich's umstellte.

Zum Spiel selbst:

Finde es sehr interessant. PoE habe ich noch nicht gespielt (steht auf der Liste), aber auf dieses hier hätte ich weit mehr Lust, sodass es etwas wäre, dass ich zum Release nehmen würde. Die Idee, dass die Bösen gewonnen haben UND einen möglichen Teil davon zu spielen ODER einen Bösen, der versucht ein Guter zu sein/zu werden, ist ein extrem reizvolles Szenario, das ich auch gerne mal als Spielleiter umsetzen würde.

erstellt am 20.03.2016 um 17:37 Uhr von Therak

C-Real schrieb am 20.03.2016 um 17:15 Uhr:
Wie Therak uns ja immer wieder zeigt, ist die Qualität meistens Müll.


*ähem* Nein. Die Qualität ist nur in sehr, sehr seltenen Fällen Müll. In den meisten Fällen ist die Qualität "normal". Schlecht war sie bei Wasteland 2 (da Fanübersetzt), Pillars (da Paradox'sche Schlamperei) und just bei Salt & Sanctuary (da Google Translate).

Das Problemchen ist halt, dass man einen Fehler in der Übersetzung stärker wahrnimmt, als gut übersetzte Phrasen. Und die besten Lokalisierungen sind eh die, wo man sich nicht so stark an den Originaltext gehalten hat. Mein Lieblings-Beispiel sind hier ja die Dragon Quest-Spiele, wo im englischen und japanischen eh fast alles ein Wortspiel ist und der Übersetzer somit quasi gezwungen war, sich für nahezu alles was neues auszudenken.

erstellt am 20.03.2016 um 19:07 Uhr von Garreth

Mittlerweile ist PoE ganz gut geworden (hat ja auch lang genug gedauert), allerdings gibt es noch ne Menge Flüchtigkeitsfehler (z.B. es fehlen Buchstaben) über die man im Lesefluss halt stolpert.

Topic: Ich bin auch gespannt ob man wirklich böse spielen kann und nicht nur so nen Wischi-Waschi böse wie in anderen Spielen.

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